Zahnarzt mit Superpower

Ali Mokkaberi ist ein Zahnarzt, der vor Jahren seine eigene Praxis in Berlin aufgemacht hat. 

In seinem Studium hatte Mokkaberi alles gelernt, um jeden zumindest grundlegend behandeln zu können – Kinder, Jugendliche, Erwachsene, alte Menschen. 

Jugendliche mit schiefen Zähnen, Erwachsene mit Weisheitszähnen, ältere Menschen, die ihre Zähne verlieren. Konnte Mokkaberi alles, als er mit seiner eigenen Praxis angefangen hat. Und hätte er alles anbieten können. So wie 99,9 Prozent der Zahnärzte es tun.

Aber weisst du, was Mokkaberi stattdessen gemacht hat?

Mokkaberi ist zu den besten Architekten gegangen, die er finden konnte. Von denen hat er seine Praxis gestalten lassen. 

Und zwar wie eine Unterwasserwelt. Mit abgerundeten Elementen, die an Wellen erinnern, mit sanften Blautönen, mit freundlichen „Tiefseebewohnern“ an der Rezeption. 

Und dann hat er „Kinderdentist“ auf sein Praxisschild geschrieben. Genauer gesagt:

Kinderdentist. Der Zahnarzt nur für Kinder.

Keine Erwachsenen – die viel öfter zum Zahnarzt müssen als Kinder?

Keine älteren Menschen – denen er „zweite Zähne“ machen könnte?

Nö.

Nur Kinder.

Hat dieser Arzt den Verstand verloren?

Wieso bietet er nur einer ganz kleinen Zielgruppe etwas an?

Wieso lässt er so viele seiner Fähigkeiten einfach weg?

Warum riskiert er es, den größten Teil seiner potenziellen Zielgruppe – alle Erwachsenen – auszuschließen?

Weil er verstanden hat, wie man eine Marke aus sich macht.

Und wie wertvoll es ist, als Marke wahrgenommen zu werden.

Dass Mokkaberi sich „Kinderdentist“ aufs Schild geschrieben und seine Praxis komplett auf diese sehr schmale Nische ausgerichtet hat, hat ihm einen Riesengewinn gebracht:

Erstens: Jedes Kind, das mit seinen Eltern an seiner tollen Praxis vorbeikommt, drückt sich die Nase an der Scheibe platt. Jedes Kind will unbedingt dort rein. 

Zweitens: Alle Eltern, die mit ihren Kindern an der Praxis vorbeikommen, sehen, dass da ein Spezialist für Kinderzähne arbeitet. Und weil Eltern das Beste für ihre Kinder wollen… gehen sie natürlich zu dem Arzt, der sich am besten auskennt mit Kinderzähnen. (Zumal wenn das Kind sowieso ganz heiß auf die Unterwasserwelt ist.) 

Win-win.

Sämtliche Familien am Prenzlauer Berg haben Mokkaberi binnen kürzester Zeit die Bude eingerannt. 

Heute, gute zehn Jahre später, hat er 13 Kinderpraxen – und lustigerweise auch 14 Zahnarztpraxen für Erwachsene. Mit dutzenden angestellten Ärzten, einem eigenen Meisterlabor, Öffnungszeiten bis in den Abend und am Wochenende… es läuft gut für ihn.

Also: Sei wie Mokkaberi, such dir eine kleine Nische aus – und werde darin groß.

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