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Meal, Snack, Bite: So sparst du Zeit, wenn du Inhalte erstellst
Du steckst Zeit und Energie in einen Blogartikel, eine Podcast-Folge oder ein Video. Und dann?
Einmal veröffentlicht oder einmal geteilt, und das war’s.
Dabei steckt in jedem größeren „Content“ schon alles drin, was du für deinen Newsletter, LinkedIn und Instagram brauchst. Du brauchst es bloß noch zu portionieren.
Das Prinzip ist als Meal, Snack & Bite bekannt – und so funktioniert’s:
Das Meal ist dein größtes, ausführlichstes Stück: der Blogartikel, die Podcast-Folge, das Video (oder zum Beispiel auch deine „Über mich“-Seite). Hier steckst du die meiste Arbeit rein – Aufbau, Recherche, Struktur.
Der Snack ist eine kleinere, leichtere Version davon: zum Beispiel ein Newsletter, der einen Aspekt des Meals anteasert und neugierig macht. Geht schnell, weil du dich ja schon intensiv mit dem Thema befasst hast.
Der Bite ist der kleinste Happen: ein Zitat, eine Zahl, eine Frage, eine Slideshow – ideal für Social Media.
Ein Inhalt, drei Portionsgrößen. Damit du dir nicht ständig neue Ideen aus dem Hut zaubern musst.
Hier siehst du ein Beispiel für ein Meal, in diesem Fall ein länglicher Blogbeitrag – und für den Snack lässt sich daraus ein Newsletter ableiten:
So sieht Meal, Snack & Bite in der Praxis aus
Nehmen wir noch ein anderes Beispiel – unseren Blogartikel über den Elevator Pitch.
Das Meal ist der Artikel selbst – mit der Geschichte von Elisha Otis, der seinen Aufzug 1854 spektakulär vorführte, den drei Regeln von Tim Ferriss, dem einen Satz, mit dem Steve Jobs John Sculley von Pepsi zu Apple holte, und und und.
Der war natürlich Arbeit.
Aber danach war es einfach.
Erst haben wir einen Snack draus gemacht – einen kurzen Newsletter mit einer Frage als Betreffzeile: „Kannst du dein Angebot in einem Satz erklären?“
Darin bringen wir das Branson-Zitat samt Auflösung – und einen Link zu unserem Artikel.
Und für Social Media?
Haben wir jede Menge Bites:
👉🏼 Das Branson-Zitat als Grafik: „If your pitch can’t fit on the back of an envelope, it’s rubbish.“
👉🏼 Eine Frage an die Community: „Wie stellst du dich vor, wenn jemand fragt – was machst du eigentlich?“
👉🏼 Das Zitat von Steve Job als Post: „Willst du den Rest deines Lebens Zuckerwasser verkaufen – oder die Welt verändern?“
So einfach ist das. Aus einem Artikel werden schnell noch ein Newsletter und drei Social-Media-Posts. Und der meiste Aufwand steckt im Meal – alles andere ist dann bloß noch Portionieren.
Social Media: Verschiedene Formate für verschiedene Menschen
An unserem Beispiel hast du gerade gesehen, wie du aus einem großen Inhalt teils dutzende kleine Häppchen herauslösen kannst und in nullkommanix jede Menge Inhalte für Social Media hast.
Und hier kannst du richtig abwechslungsreich sein und alles machen, was dir Spaß machst – damit du deine Follower in ihren unterschiedlichen Vorlieben ansprichst:
- ein Zitat aus dem Text
- eine Zahl, die du hervorheben kannst
- eine Slide Show oder ein Reel, um die wichtigsten Punkte hervorzuheben oder zusammenzufassen
- ein kurzer Trailer, um dein eigentliches Video „anzuteasern“.
- eine Frage, die sich auf das Thema bezieht und die du deiner Community stellst
- ein ganz einfaches kleines Tortendiagramm oder Chart, mit dem du einen Punkt aus deinem großen Content veranschaulichen kannst
- eine Bildstrecke
Merkst du, wie energiesparend das ist?
Statt dir immer wieder neue Inhalte für deinen Newsletter und Social Media auszudenken – schlachtest du einfach ein großes Inhaltsstück aus!
Nennt man auch Content Repurposing, also Inhalte mehrfach verwerten.
einfach mal anfangen!
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Mehrfachverwerten – das bringt dir das Prinzip "Meal, Snack, Bite"
Wenn du einen Inhalt auf diese Weise mehrfach verwertest, sparst du nicht bloß Zeit, weil du schon im Thema eingearbeitet bist und es dir leichter fällt, kleinere Einheiten daraus abzuleiten.
Du sparst dir doppelt Zeit, weil du Dinge nicht mehrfach recherchieren brauchst.
Wenn du eine Zahl schon mal nachgeschlagen hast, dir ein Zitat von deinem Interviewpartner freigeben lassen hast, ein Tortendiagramm zu einem Sachverhalt erstellt hast – dann wäre es ja geradezu doof, das nur einmal zu nutzen.
Viel schlauer ist es, deine Vorbereitung, Recherche und so bis zum Gehtnichtmehr zu verwerten und das Thema mehrfach, in unterschiedlichen Portionen und Formaten auszuspielen.
>> So nutzt du die Macht des Storytelling für dein Business
>> Weshalb ein Newsletter dein wichtigstes Marketingtool ist
>> Dein Business in einem Satz: So schreibst du deinen einzigartigen Elevator Pitch
Und damit kommen wir zum dritten Vorteil: Mit unterschiedlichen Formaten sprichst du deine Zielgruppe perfekt an, denn Menschen haben ja unterschiedliche Konsumgewohnheiten.
Manche springen auf Bilder an, manche wollen Zahlen, Daten und Fakten, wieder andere bleiben an einem großen Zitat hängen, andere hören gern oder sehen lieber ein Video.
Und jetzt du
Nimm deinen neuesten Blogartikel – oder deine neueste Podcast-Folge, dein jüngstes Video.
Was steckt da noch drin?
Ein Newsletter-Thema? Ein Zitat, das als Instagram-Post funktioniert? Eine Frage, die du deiner Community stellen kannst?
Mach es dir einfach. Du brauchst nicht das Rad neu zu erfinden – es reicht, öfter dran zu drehen 😉
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