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Die 11 Regeln des Copy Writing

Lass uns mal über gute Website-Inhalte reden. 

Dass du Inhalte brauchst, um gesehen und auf Google gefunden zu werden, ist dir schon klar – aber wenn du regelmäßig was für deine Website oder deinen Newsletter schreiben sollst, verfällst du in Schockstarre?

Du schaffst es einfach nicht, dich hinzusetzen und drauf los zu schreiben?

Und am schlimmsten findest du’s bei anderen, wenn sie in ihren Texten peinlich-verkäuferisch sind – so willst du auf keinen Fall rüberkommen?

Alrighty – dann haben wir hier 11 Tipps für dich, mit denen du dein Copy Writing aufs nächste Level bringst (beziehungsweise überhaupt erstmal den Einstieg findest). 

Inhalt

1. Was ist Copy Writing überhaupt?

Unter „copy“ versteht man im Englischen alle Arten von Gebrauchstexten: Broschüren, Kataloge, Magazine und Zeitungen, Website-Texte, Newsletter, PR, Anzeigen, Marketing und Werbung – all das ist Copy Writing.

Im Deutschen würde man einfach „Texte“ sagen, oder Texte schreiben, aber weil der Begriff Copy Writing auch hier immer häufiger benutzt wird, wollen wir ihn mal ein bißchen genauer erklären.

Und dir vor allem zeigen, wie du mit gutem Copy Writing auch deine Website oder deinen Newsletter aufwerten kannst.

Denn, klar – mit guten Texten erregst du Aufmerksamkeit. 

Sprichst die Menschen an, die zu dir passen. 

Stellst du eine Verbindung her und schaffst Vertrauen.

Und bringst die Menschen dazu, etwas zu tun: Ein Seminar bei dir zu buchen, ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren, sich in deinen Newsletter einzutragen. (Ziel #1 aus unserer Sicht – je mehr Menschen du in deinem Email-Verteiler hast, umso mehr kannst du mittelfristig verkaufen… ohne verkäuferisch zu sein.)

2. Keywords sind dein bester Freund

Klingt erstmal mittelspannend, aber glaub uns: Keywords sind der Turbo für deine Website-Texte.

Umgekehrt: Kannst du wahnsinnig viel Arbeit und Liebe und Zeit in einen tollen Text stecken – ohne dass er auf Google jemals gefunden wird. Und das wäre ja schade, oder?

Gutes Copy Writing heißt in erster Linie, dass du für ganz bestimmte Menschen schreibst. 

Und diesen Menschen genau das lieferst, was sie brauchen.

Also nicht nur das, was dich interessiert und was du unbedingt loswerden willst – sondern auch und vor allem, was diese Menschen wissen wollen. 

Das im Kopf zu haben, ist mega wichtig. 

Je besser du weißt, für wen du schreibst – was diese Menschen für ein Problem haben, welche Fragen sie haben, wofür sie eine Lösung brauchen – je genauer du das weißt, umso bessere Keywords findest du.

Und Keywords willst du auf jeden Fall „bedienen“, weil dann die Menschen, die auf Google & Co. danach suchen, auf deine Website kommen – und wenn sie erstmal da sind, sehen sie deine Inhalte, werden neugierig, wollen mehr wissen… und lassen dir vielleicht sogar ihre Email-Adresse da.

Unser Tipp: Schreib dir auf einen Zettel, was dich deine Kund*innen fragen. Was erklärst du immer wieder, was wollen sie genauer verstehen, was sind Fragen, die du häufig hörst?

Als Innenarchitektin fragen dich deine Kundinnen vielleicht oft, wie man kleine Räume einrichtet, wie man Bilder aufhängt oder welchen Farbtrend es gerade gibt – das ist genau die Art von Inhalten, die du für dein Copy Writing gut brauchen kannst.

Leg dir einen Gratis-Account bei einem Tool wie Ubersuggest an und finde heraus, was gute Keywords für deine Website sind (ganz gleich, ob du es Blog, Magazin, Wissenswertes oder wie immer nennst).

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3. Copy Writing – am besten auf einer aufgeräumten Website

Wenn du schon Energie und Zeit in dein Copy Writing steckst, willst du ja auch, dass es gelesen wird, oder?

Deshalb mach es den Suchmaschinen einfach und halte deine Website in Schuss:

Schau, dass deine Seite schnell lädt, dass sie eine gut lesbare Schrift hat, dass Links funktionieren. 

Deine Website soll möglichst geschmeidig laufen – so dass es für die kleinen Google Bots eine Freude ist, sie abzugrasen und deine guten Inhalte zu katalogisieren.

🚀 Hier siehst du, wie du deine Website selber ganz einfach für Suchmaschinen optimieren kannst

4. Mach dein Copy Writing zu deinem Markenzeichen

Dein Copy Writing ist das mächtigste Tool, das du hast. 

Erstens – weil nichts mehr dir laufend neue Interessenten und Kunden bringt als regelmäßige Inhalte. Ganz gleich, ob du einen Podcast hast (und ihn auf deiner Website verschriftest), einen Blog schreibst oder einen Newsletter verschickst.

Suchmaschinen lieben „lebendige“ Websites, die gepflegt werden, die aktuelle und sinnvolle Inhalte haben, die Antworten auf Fragen liefern. Und sie belohnen solche Websites mit guten Plätzen auf der Bestenliste – sprich, du rückst im Ranking auf Seite 1, wenn du es richtig angehst.

Zweitens ist das Copy Writing ein mega wichtiges Tool – weil du dir mit deinen Inhalten, deinen Themen, deiner „Schreibe“, deiner Tonalität, deinem Stil einen Namen machen kannst wie mit nichts sonst!

Zeig, was du tust, wie du arbeitest, wie du deinen Kund*innen hilfst. Worin du Expertin bist. Wofür du stehst (und wofür nicht).

Gutes Copy Writing kann an sich schon zu deinem Markenzeichen werden („Das ist die mit diesem tollen Newsletter“). Und auf jeden Fall stützt es deine Marke, weil du über deine Texte ja auch deine Botschaft und deine Werte transportierst.

Dein Copy Writing ist zusammen mit deinem Farbklima und deiner Bildsprache ein ganz wichtiges Element, um als eigene Marke wahrgenommen zu werden und in Erinnerung zu bleiben.

Trau dich, deinen eigenen Ton zu entwickeln – und zeig, was du kannst.

5. „Das sagen andere über mich“

Auch der sogenannte Social Proof ist Teil deines Copy Writing. 

Bitte deine Kundinnen und Kunden darum, dir ein Sätzchen zu schreiben, was sie bei dir gelernt haben. Womit du ihnen geholfen hast. Mit welchem Problem sie zu dir gekommen sind – und mit welchem Ergebnis sie bei dir rausgegangen sind.

Kundenstimmen sind ganz, ganz wichtig, weil sie Vertrauen schaffen und dir Glaubwürdigkeit verleihen.

Von sich selbst kann ja jeder alles behaupten.

Aber wenn andere Menschen bestätigen, was du von dir und deinem Angebot sagst – dann bekommt es auf einmal Gewicht.

Wenn jemand gerade noch zögert, bei dir zu kaufen, kann eine gute Kundenstimme entscheidend sein.

Schau dich mal auf unterschiedlichen Websites um, wie Kundenstimmen da eingesetzt werden – und überleg, wie du Social Proof für dich nutzen willst.

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6. So bringst du Action in dein Copy Writing

Wichtigste Schreiber-Regel überhaupt: Verbanne das Passiv aus deinen Texten. 

Schreib im Aktiv. 

Geh wirklich Satz für Satz durch und bringe jeden in eine aktive Form.

„Hier werden Sie geholfen“ –> „Wir helfen Ihnen.“

🚀 Beispiele, wie du aktive Sätze schreibst und wieso das so wichtig ist, siehst du hier

Aktive Sätze bringen Tempo in deinen Text, machen ihn persönlicher, greifbarer und lebendiger.

7. Copy Writing für Lesemuffel

Egal wie gut dein Angebot ist – nicht alle Menschen lesen gern.

Mit kleinen Tricks sorgst du dafür, dass dein Copy Writing trotzdem gelesen wird:

Schreib kurze Sätze. 

Zwölf Wörter gelten bei professionellen Schreibern als Richtwert. Länger sollte ein Satz nicht sein.

🚀 Hier kannst du noch was über kurze Sätze lesen

„Count Your Characters“ heißt es im Handbuch für Copywriter der „New York Times“ von 1947. Und die gilt bis heute als beste Zeitung der Welt.

Zähl deine Buchstaben, und labere nicht. 

(Übrigens steht auch in dem Buch, das man als guter Schreiber Verkaufen lernen muss. Egal, ob du über das politische Weltgeschehen oder ein Produkt schreibst – du musst es deinen Leserinnen und Lesern nahebringen.)

Lesemuffel freuen sich, wenn du alle drei bis vier Sätze einen Absatz machst.

Auch Zwischentiteln geben deinem Text eine Struktur: Du machst es mir einfacher, deinen Text schnell zu überfliegen, wenn du die wichtigsten Aussagen zwischendrin hervorhebst.

Anders gesagt: Was bei mir hängenbleiben soll, das gehört in die Zwischentitel.

🚀 Wenn du deinem Text mehr Struktur geben willst, findest du hier Gestaltungstipps von Katrin

8. Die Kunst der Überschriften

Gute Überschriften sind vor allem für die Suchmaschinen superwichtig – sonst klicken Leute gar nicht erst auf deinen Inhalt.

Wenn du „headline analyzer“ bei Google eingibst, findest du automatische Überschriftenchecks. Leider gibt es die bislang nur auf Englisch. (Falls du je über ein deutsches Tool stolpern solltest, gib uns Bescheid, ja?)

Tatsächlich kannst du zum Üben aber auch mit den englischsprachigen rumspielen: Übersetz deine Überschrift ins Englische (am besten auch mit einem Tool, haha) – und dann schau, was der Analyzer sagt. 

Dadurch kannst du schon ein Gefühl bekommen, ob deine Headline knackig genug ist, ob sie emotional ansprechend ist, wie du sie spannender machen kannst.

Gilt natürlich auch für die Betreffzeile deines Newsletters.

Vor allem: Schau, wie erfolgreiche Schreiber ihre Überschriften machen. Vielleicht hast du einen Ordner, in dem du gute Beispiele sammelst? 

Aus dem kannst du bei Bedarf was raussuchen – und mit deinen Inhalten, für deine Zwecke anpassen.

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9. Der Zaubertrick im Copy Writing: Schreib, wie du sprichst

Hier kommt der allerwichtigste Trick, den alle guten Schreiber (und übrigens auch Storyteller) drauf haben: 

Schreib, wie du sprichst. 

Ja, genau. So wie du sprichst. In ganz normalen Sätzen, mit ganz normalen Wörtern.

Mach aus einer Insel kein „Eiland“, und verlier dich nicht in akademisch klingenden Satzungetümen.

Denk an die Bibel („Gott ist mit dir auf allen deinen Wegen“), an Goethe („Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“) und an Steve Jobs („1.000 songs in your pocket“).

Menschen wollen sich gesehen fühlen, verstanden werden – und dein Content ist dazu da, diese Verbindung zu schaffen. soll wie eine Unterhaltung klingen. 

Dein Copy Writing soll nahbar und echt wie ein Gespräch klingen.

Unser Tipp: Schnapp dir dein Handy und drück auf Aufnahme – und nimm es so auf, wie du es deiner Schwester, deiner Kollegin oder deiner Tante erzählen würdest: Was sagst du da? Wie formulierst du es?

Benutze kurze und gängige Wörter (statt lange und förmliche). Kein Behördendeutsch, kein Fachjargon, keine intellektuellen Satzmonster.

Ganz normale, „einfache“ Sprache.

Von Wolf Schneider, dem meistgelesenen Stillehrer im deutschsprachigen Raum, gibt es einen wunderschönen Spruch: „Einer muss sich plagen – der Leser oder der Schreiber.“

Also, gib dir ein kleines bisschen Mühe und sorg dafür, dass es nicht deine Leser sind.

10. Was sollen deine Leser*innen tun?

Noch mehr Wumms bekommt dein Copy Writing, wenn du deine Leser*innen zum Handeln bringst. 

Wenn sie auf einen Link klicken, einen Button drücken, etwas kommentieren, sich in die Diskussion einschalten.

Das erreichst du zum Beispiel, indem du etwas fragst („Was ist deine Erfahrung mit Copy Writing? Lass es uns wissen.“)

Oder indem du dein Angebot verknappst („Im Juli habe ich noch einen Platz für mein Positionierungscoaching frei – wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“)

Oder indem du es dringend machst („Übermorgen schließen die Türen – der nächste Kurs startet erst im Herbst.“)

Du weißt ja, wie es ist: Man geht in die Küche, um sich ein Glas Wasser zu holen, sieht auf dem Weg dahin den Wäschestapel am Boden liegen, der eigentlich ins Bad sollte… und bis du die Waschmaschine eingeräumt hast und in der Küche stehst, weißt du nicht mehr, was du da wolltest.

Genau so ist es mit Newslettern, Posts, Podcasts und so weiter: Wenn deine Abonnenten nicht gleich reagieren… dann werden sie es aller Erfahrung nach nie tun.

(Und wenn du nicht gerne „verkaufst“, dann sieh es doch mal so: Mit deinem Coaching, deinen Retreats, deinem Angebot gibst du den Menschen ja etwas. Unterstützung, Hilfe, gute Erfahrungen, Freude, Stolz… Also glaub an dich selbst und an deinen Wert und stell dein Licht nicht unter den Scheffel. Zeig, was du kannst.)

11. Steal like an artist – schau dir Copy Writing bei den Besten ab

Die Bibel der Kreativen ist ein Buch, in dem es um Diebstahl geht. 

„Steal like an Artist“ von Austin Kleon. 

Hast du in einer Stunde gelesen – und danach wirst du nie wieder vor einem leeren Blatt Papier oder einem leeren Dokument mit blinkendem Cursor sitzen und darauf warten, ob und wann die Muse dich küsst.

Sondern du wirst einfach auf deinem Spickzettel nachschauen, was du dir in den vergangenen Wochen und Monaten alles aufgeschrieben und eingemerkt und rausgerissen hast.

Alles, was du an gutem Copy Writing gefunden und dir als Geschmacksprobe aufgehoben hast.

Davon lässt du dich inspirieren – und wandelst es so für dich ab, wie es zu dir und deinem Charakter, deinem Stil, deiner Marke passt.

Profitexter und Werber haben standardmäßig so ein „Swipe File“, einen Ordner mit Ausrissen. Sie wissen, dass die Muse meistens ziemlich unzuverlässig ist.

Viel Spaß mit deinem Copy Writing!

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