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Fünf starke „Mission Statements“ zum Nachbasteln

Was du von LinkedIn, GAP und Co. lernen kannst

Alle großen Marken haben ein Mission Statement. Früher hat man das Leitbild genannt, oder Unternehmensleitbild – weil es (nach innen und außen) Orientierung gibt. So ein Leitbild hilft auch dir, um dich klar zu positionieren.

Mission Statement LinkedIn

„Das Unternehmensziel von LinkedIn lässt sich leicht auf den Punkt bringen: Fach- und Führungskräfte rund um den Globus zusammenzubringen, um sie produktiver und erfolgreicher zu machen.“ 

Das Mission Statement von LinkedIn ist ein Paradebeispiel. Die Marke drückt in einem Satz ganz klar aus, worum es ihr geht: Wen das Unternehmen anspricht, was es anbietet und was der Kunde davon hat.

Perfekt kannst du dir das Mission Statement auch bei GAP abschauen, der amerikanischen Textilkette. Die erklären dir nicht lang und breit, was sie alles im Sortiment haben und wie toll ihre Sweater sind. Die lassen überhaupt nur in einem Nebensatz fallen, dass sie Mode machen.

Hauptsächlich geht es GAP darum, dass Menschen mit ihnen ein Gefühl verbinden. Nämlich das Gefühl von Freude, von Spaß.

Mission Statement GAP

„Unser Ziel ist seit dem ersten Tag, Mode zu demokratisieren, damit Einkaufen wieder Spaß macht. Familien in aller Welt unglaublichen Stil und Qualität zu liefern.“ 

Natürlich klingt’s im Original knackiger: „From day one, we‘ve been on a mission to democratize fashion and make shopping fun again. To bring incredible style and quality to families the world over.“

Ein typisches Mission Statement, das in einem Satz klarmacht, warum es die Marke gibt, wer ihre Kunden sind und was sie für ein übergeordnetes Ziel verfolgt.

Das sind die klassischen drei Bestandteile, die ein Mission Statement hat:

Wen sprichst du an?

Was machst du für diese Menschen,  was ist dein Angebot?

Was bringt den Menschen dein Angebot, dein Produkt?

Mission Statement Pixar

„Eigene Technik und Spitzenkreativität verbinden, um computeranimierte Spielfilme mit Figuren und herzerwärmenden Geschichten zu entwickeln, an die man sich erinnert und die Zuschauer jeden Alters ansprechen“ 

Im Mittelpunkt eines guten Mission Statements steht der Kunde. Auch bei Pixar, der Animationstochter der Walt Disney Company. Nicht was du alles kannst und machst ist wichtig – sondern über welches Ergebnis sich deine Kunden freuen dürfen.

LinkedIn will Führungskräfte erfolgreicher machen.

GAP will Familien Spaß machen.

Pixar will die Herzen der Zuschauer erwärmen.

IKEA will Einrichtungsgegenstände zu so guten Preisen anbieten, „dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können“.

Die „New York Times“ will „den Menschen helfen, die Welt zu verstehen“.

Und Ralph Lauren will nicht weniger, als „mit zeitlosem Stil zum Traum von einem besseren Leben anregen“.

Dein Mission Statement

Wofür trittst du mit deiner Arbeit, mit deiner Expertise an?

Wobei willst du anderen Menschen helfen – und warum?

Was ist dein eigentliches Anliegen (und wir meinen nicht „Geld verdienen“)?

Stell dir vor, du bist bei einer Preisverleihung – und den Preis bekommst du. Für dein Lebenswerk. Für das, was du mit deiner Arbeit erreicht hast, wozu du anderen Menschen verholfen hast. Welcher Satz würde in der Laudatio über dich stehen?

Sie hat ________________________________ geholfen, _____________________________ zu erreichen (indem sie _______________________ getan hat).

Unser Tipp, solange du noch nicht die Größe von IKEA, Ralph Lauren und Walt Disney hast: Mach es so konkret wie möglich. Und so „spitz“ wie möglich – dass du „die Menschen“ glücklich machen oder „Sinnfindung“ das Ergebnis sein wird, ist anfangs eher unwahrscheinlich 🙂

Ein gutes Beispiel, wie du dich auch als Coach klar positionieren kannst, ist unsere Kundin Christa. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Businesstrainerin und spricht vor allem Personalverantwortliche an

Mission Statement Christa Eversmeyer

„Als Businesstrainerin unterstütze ich Unternehmen dabei, Konflikte in ihren Teams zu lösen, die Stärken ihrer Teammitglieder zu entwickeln und ein wertschätzendes Arbeitsklima zu gestalten, damit die Mitarbeitenden gern zur Arbeit gehen.“ 

Darüber freut sich jeder Kunde (sprich: Personalverantwortliche) – denn zufriedene Mitarbeiter sind nachweislich produktiver und bringen dem Unternehmen bares Geld.

Auch Nicole Zätzsch ist Business Coach und hat ein ganz klares Mission Statement:

Mission Statement Nicole Zätzsch

„Ich bin Business Coach und unterstütze Führungspersönlichkeiten, sich mehr Freiraum zu schaffen.“

Nicoles Kunden sind Topmanager, Geschäftsführer, Senior Partner in Großkanzleien. Führungspersönlichkeiten, die nachts wachliegen, weil sie von ihrem Terminkalender aufgefressen werden. Sich Freiraum zu verschaffen ist haargenau das, was diese Menschen wollen – und Nicole spricht sie perfekt an.

Vielleicht helfen dir unsere Beispiele, dir auch ein Mission Statement zuzulegen. Fang einfach mal an. Schärfen kannst du es immer noch. (Und natürlich unterstützen wir dich gern, wenn du eine klare Positionierung willst – dein Mission Statement fällt automatisch dabei ab.)

 

Viel Vergnügen

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