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Der Köder (oder Kuchen…) muss dem Fisch schmecken

Diese drei Frauen (und drei Männer) sind super erfolgreich, weil sie verstanden haben, wer bei ihnen im Mittelpunkt steht – und womit sie diesen Menschen helfen können.

"Wie backe ich einen Nusszopf?"

Immer wieder hatten Freundinnen sie gefragt, wie sie ihren großartigen Nusszopf backt – drum hat die Grundschullehrerin Saliha Özcan aus Karlsruhe einfach mal gefilmt, wie sie das macht. Mit einer Digitalkamera für 69 Euro, ohne Drehbuch, ohne Styling und ohne Stativ: Die Kamera hat „Sally“ damals noch auf einen Turm aus Tupperdosen gestellt, damit sie die richtige Höhe hat.

Nach einem Tag hatten sich tausend Menschen „Wie backe ich einen Nusszopf“ auf YouTube angesehen.

Interessant, dachte sich Sally – und machte mal weiter. Mit Bananenschnitten, mit Buttermilch-Cupcakes, irgendwann mit der ersten Schokotorte. Wir spulen kurz vor: Sally ist inzwischen die erfolgreichste Foodbloggerin und eine der erfolgreichsten YouTuberinnen Deutschlands, ihren Kanal „Sallys Welt“ haben knapp zwei Millionen Menschen abonniert, sie hat eine eigene Produktlinie und verdient Millionen damit.

Seit einigen Wochen läuft ihre Zusammenarbeit mit dem stärksten Lebensmittel-Discounter – Lidl bringt Sally und ihre Welt noch größer raus.

Sally hatte damals vor neun Jahren keinen Businessplan, keine Positionierung und keine Website. Aber sie hat intuitiv verstanden, was gerade anfangs viel wichtiger ist: Dass du herausfindest, was deine Kunden brauchen. Und was sie haben wollen – brauchen allein reicht eigentlich nicht. Sie müssen es wirklich wollen.

"Das Kind in dir muss Heimat finden"

Stefanie Stahl hat es ähnlich gemacht. Stefanie Stahl hatte jahrelang als Psychologin gearbeitet. Sie hatte mit hunderten Menschen gesprochen und die verschiedensten Probleme gehört. Irgendwann war ihr klar, dass die meisten Probleme ein und dieselbe Ursache haben – ein mangelndes Selbstwertgefühl.

Aus dieser Erkenntnis entwickelte Stefanie Stahl ihren eigenen psychologischen Ansatz. Ihr Sachbuch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ stand mehr als drei Jahre lang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Ihre Kurse, Events und Workshops sind ausgebucht. Stefanie Stahl setzt genau an der Stelle an, die ihren Klienten das Leben schwer macht. Und bietet ihnen eine Lösung dafür.

Das ist die Schnittmenge, um die es geht

"Mein Papi hat keinen Pfennig dazubezahlt"

Wer Anfang der 80er Jahre gesetzlich krankenversichert war und eine Brille brauchte, konnte aus genau sechs Gestellen eines auswählen. Das berühmte „Kassengestell“ – billig, aus Plastik, mehr war ohne Zuzahlung nicht drin. Bis der Augenoptiker Günther Fielmann aus Cuxhaven kam. Und erkannte, womit er vielen Menschen eine Freude machen und helfen würde.

Fielmann schloss einen Vertrag mit der AOK. Fortan hatten die AOK-Versicherten 90 verschiedene Brillengestelle in 640 Varianten zur Auswahl. „Mein Papi hat keinen Pfennig dazubezahlt“ hieß es in der Fernsehwerbung.

Fielmann ist heute europaweiter Marktführer unter den Optikern. Weil er erkannt hat, was das Problem seiner Kunden war.

„Hallo, Ihr Süßies“

Mady Morrison kennst du wahrscheinlich auch, sie ist die erfolgreichste Yogalehrerin auf YouTube in Deutschland. Mady Morisson sieht toll aus, ist super nett, macht Yoga, seit sie 13 ist… und bietet genau das an, was die Menschen haben wollen: Einfache, kurze, praktische Einheiten, die man auch mal „schnell zwischendurch“ machen kann. Und – die ein Problem lösen. Ein Problem wie verspannte Schultern, steifen Nacken, Rückenschmerzen.

Deshalb gibt es bei Mady Morrison zehn Minuten Dehnen für Nacken und Schulter, zehn Minuten Dehnübungen für morgens, den „10 Minuten Yoga Quickie“ für zwischendurch, und so weiter. Damit bringt Mady die Menschen auf die Matte. (Sehr viele Menschen – teils haben ihre Videos über zwanzig Millionen Aufrufe.)

Customer what?

Im Marketingsprech heißt das, was wir in den Beispielen hier beschreiben, „Customer Centricity“ – allein von solchen Wörtern rutscht man doch bewusstlos vom Stuhl, oder!?

Früher sagte man, „der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“. Und so einfach ist es im Grunde heute noch: Überleg dir, was dein Kunde braucht und haben will.

"Geile Weine"

Gute Weine für Menschen, die sich mit Wein nicht auskennen – das hat Sedat Aktas erfolgreich gemacht. Der Medienkaufmann hat sich mit einem Winzer zusammengetan und ein Angebot entwickelt, das komplett auf die Bedürfnisse seiner Kunden ausgerichtet ist: Die Gründer von „Geile Weine“ stellen nicht ihre eigene Kennerschaft in den Vordergrund, fachsimpeln nicht über Terroir und Tannine, verlieren sich nicht in fachlichen Feinheiten.

Sondern sie sprechen die Gruppe Menschen an, die im Supermarkt vor dem Weinregal stehen und nicht wissen, was sie nehmen sollen. Sie machen es diesen Menschen einfach. Indem sie deren Perspektive einnehmen: Bei „Geile Weine“ ist der Wein nach Anlässen sortiert – es gibt Weine zum Geburtstag, für den Feierabend, zum gemütlichen Lesen, für einen Tag mit deinen Freunden.

Bist du dir darüber im Klaren, was deine Kundinnen und Kundinnen brauchen? Womit du ihnen helfen kannst? Was sie von dir haben wollen?

Viel Vergnügen beim Herausfinden!

Deine

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