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Fünf einfache Tipps, wie du deine kreative Energie fördern kannst

Stress ist der größte Feind der Kreativität. Hier sind fünf Übungen, mit denen du einen klaren Kopf bekommst!

Ganz gleich, ob du Handwerker*in oder Büromensch bist, ob du BWL, Jura oder Medizin studiert hast, ob dich mit Excel-Tabellen oder Buntstiften am wohlsten fühlst: Jeder Mensch ist kreativ. Punkt. Davon sind wir überzeugt.

Klar ist aber auch: Bei vielen Menschen ist die Kreativität verkümmert – wie die Bauchmuskeln von Will Smith nach einem Jahr im Lockdown.

Kreativität hat ganz viel mit Übung und mit Bauchgefühl zu tun.

Mit Intuition. Mit der Fähigkeit, dir Dinge auszumalen, vorzustellen. Bilder vor deinem geistigen Auge entstehen zu lassen. 

Das geht aber bloß, wenn du einen klaren Kopf hast. Den Druck rausnimmst, nicht gestresst bist. 

Deshalb haben wir hier fünf Übungen für dich, mit denen du wieder einen klaren Kopf bekommst und deine Intuition stärkst.

1. Aufmerksamkeit und Konzentration – sammle dich

Um einen klaren Kopf zu bekommen und aufmerksam zu werden für dein Bauchgefühl, musst du dich erstmal sammeln.

So geht’s: Stell dir vor, in deinem Kopf, hinter deinen Augen, ist ein Magnet, der alle Aufmerksamkeit und Energie anzieht – er sammelt deine Energie, die ungeordnet durcheinander fliegt. Spürst du, wie es hinter deinen Augen schon klarer, konzentrierter wird? Halte deine Augen eine Minute lang geschlossen und sieh dem Magneten zu, der deine Aufmerksamkeit zu dir zurückholt.

2. Anregung und Kreativität – so fließt deine kreative Energie

Kreativsein ist aufregend. Und ein richtiger kreativer Flow verbraucht Energie – wie eine Runde Sport.

Das kannst du tun: Stell dir vor, in deinen Kopf strömt von oben eine starke Energie. Nimm das Gefühl wahr, wie sie durch deinen Hals, in deine Arme, bis in deine Hände fließt. Eine Minute… dann mach deine Hände auf und zu und auf und zu… damit deine kreative Energie noch besser fließen kann

3. Raum – damit dein Atem dich trägt

Diese Visualisierung kannst du nutzen, wenn du dich unruhig und überfordert fühlst. Sie gibt dir Raum zum Atmen und hilft dir, deine Energie aufrechtzuerhalten.

Unsere Übung dafür: Stell dir vor, dass von deinem Körper eine warme, leuchtende Aura ausgeht, ungefähr eine Armlänge nach allen Seiten. Du schaffst dir selbst Raum für deine Energie. In deinem Energieraum spürst du, wie dein Atem tief und ruhig wird.

„Inspiration ist wie ein Muskel, den man immer wieder benutzen muss. Je öfter man ihn beansprucht, desto mehr Ideen hat man.“ – Karl Lagerfeld

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Trau dich zu Träumen

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4. Bodenhaftung – sei in deinem Körper

Schon verrückt, wie sehr wir uns den ganzen Tag über ablenken lassen. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf so viele Dinge, dass wir manchmal ganz vergessen, wo wir sind. Verbinde dich mit deinem Körper (und der Erde), um dich stark und präsent zu fühlen.

So kannst du’s üben: Stell dir vor, dass aus deiner Hüfte ein Baumstamm in die Erde wächst. Je tiefer du dich verwurzelst, desto stärker nimmst du dich und deinen Körper wahr. Halte das für eine Minute. Und genieße es, wie stark du dich mit der Erde verbunden und verwurzelt fühlst.

5. Entscheidungen – stell dir deine Möglichkeiten bildhaft vor

Visualisierung ist ein starkes Werkzeug, um dein Bauchgefühl zu schulen und Entscheidungen zu treffen.

Tipp zum Üben: Stell dir eine Kinoleinwand oder Bühne vor. Und denk an drei Möglichkeiten, zwischen denen du dich entscheiden willst. Stell dir jede Entscheidung wie einen Weg vor, den du gehst – und den du auf der Leinwand vor dir siehst. Wie fühlt er sich an? Wie genau siehst du ihn? Wie reagierst du auf das, was du hörst und siehst? Deine Intuition wird dir sagen, welche Reise dir am besten gefällt (und welchen Weg du wählen wirst).

Extra: Gehen – ist die beste Lockerungsübung für dein Gehirn

Tipp Nummer 6 hat eine Sonderstellung bei uns 🙂 Schon bevor wir uns kennengelernt haben, war „Rausgehen“ nämlich für uns beide die beste Strategie, um unsere Kreativität wieder in Fluss zu bringen.

Wenn wir uns in einem Thema „verhaken“, uns partout keine Idee einfallen will, wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen – dann gehen wir raus. Einmal um den Block. Oder auch richtig lange Spazieren.

Das kannst du tun: Wenn du merkst, dass du an einem Punkt nicht weiterkommst – geh raus. Geh einfach los. Geh allein oder nimm dir jemanden zum Reden mit. Geh in deinem Tempo, lass dich in einen Trott fallen, nimm dir nichts vor. Geh einfach, bis du das Gefühl hast, dass dein Kopf durchgelüftet ist und du dich selbst wieder spürst.

Es reicht schon, wenn du dir ein oder zwei Übungen raussuchst und sie mal eine Zeit lang machst. Du wirst merken, wie du dich in deiner Intuition, deiner Kreativität und deinen Entscheidungen bald sicherer fühlst. Alles, was du für die Übungen brauchst, ist deine Vorstellungskraft. Probier’s aus – und hab Spaß dabei!

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