Texte schreiben: 10 Tipps

10 Tipps, um bessere Texte für dein Business zu schreiben

Gute Texte gehören zu den wichtigsten Dingen in deinem Business. Hier zeigen wir dir, wie du ganz easy bessere Texte schreibst.

Ganz gleich, ob auf Social Media, auf deiner Website, für deinen Blog oder als Show Notes für deinen Podcast – Texte schreiben ist ein wichtiger Bestandteil deines Marketing: Deine Texte helfen dir, dir einen Namen als Expertin zu machen, Vertrauen aufzubauen, neue Kunden zu gewinnen – und natürlich deine Angebote zu verkaufen.

Inhalt

Texte schreiben: Für wen schreibst du?

Bevor du losschreibst, solltest du dir nochmal kurz überlegen, für wen du schreibst. Klingt banal, ist aber entscheidend.

Kennst du ja vielleicht von dir selbst: Wenn du grad eine gute Idee hast oder ganz begeistert von deinem Fachgebiet bist, willst du das loswerden – und dabei verlierst du aus den Augen, was deine Leserinnen und Leser von dir lesen wollen.

Wer zum Beispiel „Arbeitsklima“ googelt und darüber auf deine Website kommt, will Informationen über Arbeitsklima. Das heißt, deine Blogtexte sollten auf jeden Fall informativ und nützlich sein.

Wer dir auf Instagram folgt, weil du zum Beispiel Fotografin oder Yogalehrerin bist, will tolle Bilder von dir sehen – und sich buchstäblich ein besseres Bild von dir machen, dich besser „kennenlernen“. 

Da kannst du in den Texten auch ein bißchen persönlicher sein, Einblicke hinter die Kulissen geben, „Fun Facts“ teilen … und natürlich zeigen, wie du arbeitest. 

Ideal ist eine Mischung aus Unterhaltung und Information („Infotainment“), mit der du vermittelst, dass du dich einerseits richtig gut auskennst auf deinem Gebiet und andererseits ein angenehmer Mensch bist, mit dem man sich vorstellen kann zu arbeiten.

Diese Fragen helfen dir, für deine Leserinnen und Leser zu schreiben: 

Wem soll dein Content helfen? Wofür benutzen oder brauchen Menschen deinen Content? Und wie sind die Menschen, für die du schreibst – welchen Stil wählst du für sie?

Texte schreiben-Stifte

Texte schreiben: Worum soll es gehen?

Was beim Schreiben enorm hilft, ist: Dich auszukennen mit deinem Gebiet.

Viele Menschen denken, dass professionelle Schreiber sich einfach hinsetzen und drauflos schreiben. 

Irrtum.

Gute Schreiber schreiben gut, weil sie sich ausführlich mit ihrem Thema beschäftigt haben und viel drüber wissen. 

Weil sie sich erstmal eingelesen haben, recherchiert haben, zusammengetragen haben, was es alles zu wissen gibt.

Und dann überlegt haben, was die Essenz daraus ist. 

Was willst du sagen?

Wenn du über etwas schreiben willst, solltest du selbst erstmal verstanden haben, was der Punkt ist. 

Das kannst du üben, indem du dir erstmal ein Gespräch vorstellst: Was würdest du einem Freund, deiner Tante, einer Nachbarin beschreiben oder erklären wollen?

Und wie würdest du es in Portionen aufteilen, die verständlich und nachvollziehbar sind?

Nicht alles auf einmal – auch das ist ein guter Tipp beim Texte schreiben.

Unser Tipp: Such dir ein Thema, für das du dich wirklich, von Herzen interessierst, wenn du Texte schreiben willst. Wenn du dich selbst in Wahrheit mit dem Thema langweilst, wirst du schwerlich Begeisterung dafür rüberbringen.

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Texte schreiben – je einfacher, desto besser

Wenn du keinen Anfang findest, fang einfach in der Mitte an.

Schreib das hin, was dir als Erstes einfällt, und bau deinen Text darum auf.

Du bist nicht mehr in der Schule, wo du erstmal eine Einleitung schreiben musst – im Gegenteil, meistens werden Texte besser dadurch, dass du gleich zum Punkt kommst.

Mach es deinen Leserinnen und Lesern einfach und vermeide Fachjargon, technische Begriffe, Beamtendeutsch und so weiter – schreib so einfach und klar wie möglich. 

Wenn du es nicht einfach erklären kannst, liegt es wahrscheinlich daran, dass du es selbst noch nicht verstanden hast.

Dann mach dir die Mühe und beschäftige dich damit, bis du es verstehst – dann wirst du es in klaren Worten beschreiben können. (Faustregel: Wie würdest du’s einem zehnjährigen Kind erklären?)

Von „Sprachpapst“ Wolf Schneider stammt einer der wichtigsten und berühmtesten Aussprüche zum Schreiben, die besten Journalistinnen und Journalisten haben ihn verinnerlicht:

„Einer muss sich plagen – der Leser oder der Schreiber.“

– Wolf Schneider

Anders gesagt: Du bist es deinen Leserinnen und Lesern schuldig, dir erstmal Gedanken darüber zu machen, was du schreibst – statt es ihnen zu überlassen, deine verhedderten Gedanken aufzudröseln. Darauf hat niemand Lust.

Texte schreiben-Stifte

Halte dich kurz

Achte darauf, dass deine Texte einfach zu lesen und zu verstehen sind – und halte dich kurz.

Schreib kurze Sätze mit kurzen und klaren Wörtern – wenn du merkst, dass es lang und umständlich wird, stimmt schon was nicht. 

>> Lesetipp: Wieso kurze Sätze besser sind 

Gute Schreiber sind in der Lage, auch die kompliziertesten Sachverhalte in einfachen Wörtern auszudrücken, ist dir das schon mal aufgefallen?

Kurze, einfache Wörter sind am kräftigsten.

Haut und Haar, Hand aufs Herz, mit Sack und Pack. 

Tag und Nacht, Berg und Tal, Tisch und Bett.

Quadratisch, praktisch, gut.

Schau dir die Bibel an, schau, wie Goethe geschrieben hat – alles kurze Wörter, kurze Sätze.

(Wolf Schneider hat gern die berühmte „Blut, Schweiß und Tränen“-Rede von Winston Churchill zitiert, mit der Churchill 1940 die Briten gegen Hitler eingeschworen hat: Blood, toil, tears and sweat – das waren alles kurze, einsilbige Wörter. Super Beispiel, denn: Mit „Blutverlust, Schweißabsonderung, Überstunden“ hätte Churchill seine Landsleute wohl nicht motivieren können.)

Wenn dir das zu blutig und kriegerisch ist: Geh auf die Apple-Seite und schau, wie Apple seine Produkte verkauft. Da siehst du, wie „kurz schreiben“ geht:

„Hear the force.“

Fang immer mal wieder in einer neuen Zeile an. Halte deine Absätze kurz. Spendier deinen Texten auch Zwischenüberschriften, damit sie lesefreundlich sind.

>> Lesetipp: Hier zeigt dir Katrin, wie du deinen Texten mit Zwischentiteln und Absätzen gestalterisch eine Struktur geben kannst

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Texte schreiben – immer besser im Aktiv

Du kannst den besten Text verhunzen, indem du ihn ins Passiv setzt – also statt einem aktiven Sätzen eine umständliche Passivkonstruktion schreibst:

„Für Garderobe wird nicht gehaftet.“

„Auf dem Gelände soll ein Parkplatz gebaut werden.“

Sätze im Passiv schwach, weil sie den oder die Handelnde unterschlagen. 

Es fehlt da jemand, der etwas tut.

Sobald du jemanden ins Spiel bringst, der aktiv etwas tut, wird dein Satz klarer, bekommt dein Text mehr Kraft.

Und er wird nahbarer, weil du dich als Handelnder bekennst. 

Passivsätze haben immer was von Wegducken, nicht in Erscheinung treten wollen.

„Zuwiderhandlung wird zur Anzeige gebracht.“

Wird zur Anzeige gebracht? Irgendjemand stellt hier klar, dass er oder sie bestimmtes Fehlverhalten bei der Polizei anzeigen wird, ist aber zu feig, das so klar zu sagen.

Mach’s besser – schreib deine Sätze im Aktiv.

>> Lesetipp: Hier siehst du mehr Beispiele, wieso Sätze im Aktiv immer besser als im Passiv sind.

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Texte schreiben für deine Website – mit guten Keywords

Wenn du Texte für deine Website schreibst, ist es super wichtig, dass du gute „Keywords“ hast – nur dann kannst du nämlich in den Suchmaschinen gefunden werden.

Dieser Text hier hat zum Beispiel das Keyword „Texte schreiben“. (Sowas nennt man dann longtail keyword – wenn der Suchbegriff aus zwei oder mehr Wörtern besteht.)

„Texte schreiben“ steht in der Überschrift, „Texte schreiben“ kommt in den Zwischenüberschriften vor, um „Texte schreiben“ geht es inhaltlich – deshalb zeigen die Suchmaschinenroboter diesen Artikel in den Suchergebnissen an, wenn jemand „Texte schreiben“ googelt.

>> Hier liest du 10 Hacks, mit denen du deinen Blog suchmaschinenfreundlich machst – ganz ohne SEO-Agentur

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Die vielleicht wichtigste Regel: Schreib, wie du sprichst

Gerade, wenn du es nicht gewohnt bist, viel oder oft zu schreiben, hast du vielleicht das Gefühl, alles „richtig“ machen zu müssen.

Du willst kluge Texte schreiben, denen man anmerkt, dass du Expertin bist. Dass du dich gut ausdrücken kannst. Texte, die intellektuell wirken. Die auch vor einer Fachjury bestehen würden.

Und genau das ist falsch.

Solche Texte lesen sich nicht gut.

Sie sind hölzern, verkrampft, kompliziert, „gewollt“.

Die besten Schreiber haben einen ganz einfachen Stil. 

Schau mal, wie die Chefredakteurin der „Brigitte“ im Editorial schreibt. Schlag ein Buch von Stephen King auf und schau, wie kurz seine Sätze sind, wie einfach er schreibt.

Such dir eine amerikanische Fachstudie, egal zu was: Du wirst sehen, sie ist einfach geschrieben – so, dass „man“ sie versteht.

Schreib, wie du sprichst, ist eine der wichtigsten Regeln, wenn du richtig gute Texte schreiben willst. 

Wie du das üben kannst?

Ganz einfach: Stell dir vor, wie du die Geschichte, das Thema einer Freundin oder einem Freund erzählen würdest. 

Am besten, erzähl es wirklich – sag, was du sagen willst, und nimm dich dabei auf dem Telefon auf. 

Und das schreibst du dann auf, möglichst natürlich, möglichst ungestelzt. Werden die besten Texte draus, versprochen.

Wenn man dich und deine Art ein bisschen „raushört“, umso besser – so bringst du Persönlichkeit in deine Texte, entwickelst deinen eigenen Stil.

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Texte schreiben – am Schluss immer eine Korrekturrunde

Am Schluss nimmst du dir nochmal zehn Minuten und liest deinen Text zur Korrektur.

Lass das Rechtschreibprogramm drüber laufen. 

Gib deinen Text in die kostenlose Rechtschreibprüfung des Duden ein.

Stimmt die Groß- und Kleinschreibung?

Sind alle Wörter richtig buchstabiert?

Ist die Grammatik richtig?

Kommen Passivkonstruktionen drin vor („wird gemacht“, „wurde gesagt“)? Dann ändere die Sätze, mach Aktiv draus.

Lies dir deinen Text langsam und ruhig vor – und frag dich dabei: Spreche ich so? Würde ich es so meinen Eltern erzählen, meiner Nachbarin?

Habe ich einen natürlichen, echten Ton?

Und wenn schlussendlich alles passt – dann raus damit. 

Happy typing!

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