Wir zeigen am Beispiel von 5 Gründerinnen wieso Frauen gründen

5 inspirierende Geschichten von Frauen, die sich selbstständig gemacht haben

Gute Gründe fürs Gründen – hier zeigen wir dir ein paar Beispiele

Irgendwann, meist um die Vierzig herum, schleicht sich dieses Gefühl bei vielen Frauen ein: Ich will keine faulen Kompromisse mehr. 

Ich will keine Zustände mehr hinnehmen, die mir auf die Nerven gehen. Mir von deutlich Jüngeren sagen lassen, wie ich meinen Job zu machen habe. Mich verbiegen, um des lieben Friedens willen.

Ich will mich nicht mehr klein machen, andauernd Rücksicht nehmen.

Ich mach das jetzt so, wie ich will.

Oft ist das der Moment, in dem Frauen auch ihren – eigentlich guten – Job in Frage stellen. Und manchmal sogar hinschmeißen, um selbst etwas zu gründen. Sich selbstständig zu machen. Ein Business aufzubauen.

Hier sind Geschichten von 5 Gründerinnen, die sich mit über 40 Jahren selbstständig gemacht haben und die wir inspirierend finden:

Inhalt

Illustration eines Flugzeugs

Du hast für dich ein Problem gelöst – und stellst fest, dass du damit auch anderen Menschen helfen kannst

Angie Higa ist ein gutes Beispiel dafür, wie man aus einem eigenen Problem (und der Lösung dafür) ein Geschäft machen und unter die Gründerinnen gehen kann.

Angie Higa lebt auf Hawaii und beschloss mit Ende 40, nach vielen Jahren als Angestellte in einer Bank, frühzeitig in Rente zu gehen: Ihre älteste Tochter war als Soldatin in Afghanistan stationiert, und Angie Higa wollte sich in dieser Zeit als Oma um ihre Enkelin kümmern.

Bei einem der Langstreckenflüge zu ihrem Enkelkind holte sich Angie Higa eine fiese Erkältung, weil es auf Inlandsflügen ja keine Decken für die Fluggäste mehr gibt.

Ein Unding, fand Angie Higa.

Die Hawaiianerin hatte schon immer gern genäht. Und jetzt fing sie an, für ihr Familie und sich selbst alle möglichen kuschligen Decken und Kissen für die Reisen zu nähen – in leuchtenden Farben und mit Palmen drauf.

Angie probierte mit unterschiedlichen Größen und Materialien so lange herum, bis sie die perfekte Reisedecke entworfen hatte. Leicht sollte sie sein, warm und pflegeleicht, und dabei möglichst wenig Platz wegnehmen.

Bei einer Messe auf Hawaii verkauften sich Angie Higas Decken wie geschnitten Brot. Damit war Sky Dreams geboren.

Unter diesem Label verkauft Angie Higa inzwischen ein ganzes Sortiment an Reisezubehör, von Augenmasken über Notizbücher und Gepäckanhänger bis zum Schminktäschchen – made in Hawaii. 

Du hast auch eine Lösung, mit der du anderen helfen kannst?

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Eine Illustration von einem Computer als Symbolbild für eine Gründerin, die Comuterschulungen anbietet

Du hast neben deiner Arbeit ein Hobby – und du merkst, dass sich daraus ein sinnvolles Geschäft machen lässt

Marcia Duhart arbeitete bei Merrill Lynch und machte Computerschulungen für die Mitarbeiter – Ende der 90er-Jahre, als noch die wenigsten mit Bürosoftware umgehen konnten. 

Vor allem ältere Menschen konnten meist nicht mitreden, wenn es um Emails und Ähnliches ging.

Marcia Duhart fing an, in einem Seniorenzentrum an ihrem Wohnort Computerkurse anzubieten – und die Leute rannten ihr die Bude ein.

Mit 55 gab Marcia Duhart ihren Job bei der Bank auf und machte sich mit CyberSenior Services selbstständig. So erfolgreich, dass sie von früh bis spät beschäftigt war und die „New York Times“ sie 2010 als Vorzeigeunternehmerin porträtierte.

„Meine Schüler sind teils 90 Jahre alt“, sagte die späte Gründerin. „Ich bin jetzt 67, und ich habe jede Menge Energie, weil ich das, was ich tue, liebe. Ich liebe es, Menschen etwas beizubringen.“

Eine Illustration von einem weißen Badeanzug für ein Beispiel für eine Gründerin

Du bist angestellt und verlierst deinen Job – eine Chance für Gründerinnen!

Mit 50 nochmal eine Anstellung finden – schwierig. „Ich hätte das Unternehmen, für das ich damals gearbeitet habe, niemals verlassen“, sagt Françoise von Oh la jolie mariée. „Ich habe meine Arbeit geliebt, und in unserem Team waren wir alle befreundet.“ 

Dann wurde die Firma verkauft. Und fünfzig Leute mussten gehen.

„Ich habe sofort angefangen, mir eine neue Arbeit zu suchen“, sagt die Französin.

Aber mit 50 hat sie nichts mehr gefunden für sich. 

„Mir war gar nicht bewusst, was das für eine Erschütterung ist und wieviel Zeit ich brauchen würde, um diesen Bruch in meinem Leben zu verdauen.“

Auf keinen Fall wollte sie arbeitslos sein, deshalb machte Françoise eine Weiterbildung in Digitaler Kommunikation. 

Und kam darüber auf die Idee, sich mit einer eigenen Dienstleistung unter die Gründerinnen zu gehen: Mit ihrer Website „Oh la jolie mariée“ (deutsch „Oh, die hübsche Braut“) hilft sie Frauen, den perfekten Look für die Hochzeit zu finden und zusammenzustellen – vom Brautkleid über Schmuck und Accessoires bis zu den Blumen. 

Bis hin zum weißen Badeanzug, wenn die Party am Pool weitergehen soll.

Schon vor Corona konnte die Gründerin so von zu Hause arbeiten. Und sich ihre Tage so organsieren, wie sie Lust drauf hat. Oft arbeitet sie auch am Wochenende und in den Ferien – „und immer mit großer Freude dabei“.

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Eine Illlustration eines Hochzeitspaars als Beispiel für eine Gründerin, die sich als Hochzeitsplanerin selbstständig gemacht hat.

Du hast einen guten Job… spürst aber, dass du etwas Anderes sogar noch besser kannst

Vera Wang wurde Mitte des vergangenen Jahrhunderts in eine chinesischstämmige Einwandererfamilie in New York geboren. Mit 20 war sie eine der besten Eiskunstläuferinnen der USA, um ein Haar für die Olympischen Spiele qualifiziert.

In ihrem Kunstgeschichte-Studium war sie so gut, dass sie gleich nach ihrem Diplom (als jüngste Redakteurin aller Zeiten) eine Anstellung bei der „Vogue“ bekam.

Bei der „Vogue“ saugte Vera Wang zwanzig Jahre lang alles über Mode auf. Und war irgendwann soweit, dass sie es selber konnte.

Sie wechselte die Seiten, ging kurzzeitig zu Ralph Lauren – und ging mit 40 unter die Gründerinnen.

Vera Wang spezialisierte sich mit ihrem Label auf Hochzeitsmode und entwarf unter anderem die Brautkleider für Victoria Beckham, Mariah Carey, Kim Kardashian und Chelsea Clinton. Sie gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Designerinnen der Welt.

Dich – wie es Vera Wang getan hat – auf ein ganz bestimmtes Angebot oder Thema zu spezialisieren, ist eine der besten Arten, dich mit deinem Business zu positionieren. Hier findest du 9 Arten, dich zu positionieren.

Eine Illustration eines Buddhas als Beipiel für eine Gründerin, die den Sinn in ihrer Arbeit gesucht hat.

Du vermisst den Sinn bei dem, was du tust

Agnès Podsadny war 55, als sie sich selbstständig gemacht hat: Nach dreißig Jahren als Angestellte hatte die Französin es satt, ihre Arbeitskraft für ein Unternehmen einzusetzen. 

„Ich hatte einen sehr anspruchsvollen Job im Management – aber im Grunde hat mir etwas gefehlt“, erzählte Agnès in einem Interview. 

Agnès hat sich schon als Teenie für Dekoration und Einrichtung interessiert und mit 12 Jahren angefangen, Möbel im Esszimmer ihrer Eltern umzustellen und zu tapezieren. 

Folgerichtig machte sie nach der Schule eine Ausbildung als Dekorateurin, ging auf die Kunsthochschule, lernte Malen und Skulpturen zu schaffen. Nach zehn Jahren als Dekorateurin nahm Agnès ein Angebot aus dem Kulturbetrieb an, stieg ins Management auf.

Und begann, den Sinn in ihrer Arbeit zu vermissen.

„Mit einem aufgeräumten und ordentlichen Intérieur schaffst du dir auch Klarheit im geistigen Inneren“, meint Agnès.

„Dadurch triffst du bessere Entscheidungen und setzt sie auch um.“

Agnès machte Fortbildungen in Feng Shui, im „befreienden Aufräumen“, ließ sich zum Coach ausbilden – und startete mit ihrem eigenen Ansatz als Aufräum- und Einrichtungscoach.

Mit ihrer Firma AGYdéco hilft sie Privatleuten und Unternehmen zu entrümpeln, Räume neu zu gestalten, inneren und äußeren Ballast abzuwerfen. Klarheit zu schaffen.

„Das Wichtigste dabei ist, Lebensenergie zurückzugewinnen“ – genau wie es ihr selbst als eine unserer inspirierenden Gründerinnen gelungen ist.

Die besten Tipps und Tricks,
um dich zu positionieren

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