Weihnachtskarten schreiben – der unterschätzte Beziehungsbooster

Wie kann es sein, dass ausgerechnet die Karten zum Fest der Liebe oft so lieblos sind? Hier kommen 10 Ideen, wenn du tolle Weihnachtskarten schreiben willst.

Weil wir jedes Jahr gefragt werden, ob wir auch beim Weihnachtskarten schreiben helfen, haben wir diesmal ein paar Ideen und Tipps zusammengestellt – wem du überhaupt schreibst, was du auf die Karten schreiben kannst und wo es die schönsten Karten gibt. 

Jetzt ist die perfekte Zeit, um damit loszulegen – bevor dein Terminkalender voll mit Flötenkonzerten, Plätzchenbacken und Weihnachtsfeiern ist. Und das Beste daran: Anderen Menschen eine Freude zu machen, macht dich ja selbst auch happy.

Inhalt

Weihnachtskarten schreiben – mit Liebe

Das Problem mit Weihnachtskarten: Über Weihnachten ist alles schon gesagt.

Deshalb wissen viele Menschen nicht, was sie auf Weihnachtskarten schreiben sollen.

Und schieben es vor sich her… wie ihre Altersvorsorge. (Man weiß, dass man sich irgendwann drum kümmern muss… aber morgen ist auch noch ein Tag.)

Und dann ist es plötzlich Dezember, und du brauchst noch Geschenke, und willst Plätzchen backen, und bist ständig irgendwo eingeladen – und dir fehlt die Zeit, um jetzt noch schöne Weihnachtskarten zu schreiben.

Also kaufst du im nächstbesten Laden die nächstbesten Karten und schreibst die nächstbeste Standardfloskel drauf, die dich selbst langweilt.

Dabei ist Weihnachten das Fest der Liebe.

Nicht der Langeweile.

Wie wär’s also, wenn du einfach mal mit Liebe deine Weihnachtskarten schreiben würdest?

Es geht nicht drum, Weihnachten neu zu erfinden. Oder besonders originell zu sein. Oder besonders feierlich.

Sondern einfach darum, von Herzen einen netten Gruß zu schicken, an Menschen, die dir wichtig sind. (Und das Ganze vielleicht einen Tick liebevoller als mit dem Zehnerpack Karten aus dem Supermarkt.)

So machen es andere

„Geburtstagskartenschreiben fällt mir leicht, weil es über Menschen ja immer etwas Persönliches zu sagen gibt. Aber Weihnachtskarten? Als Autorin habe ich natürlich den Anspruch, etwas zu schreiben, was nicht allzu abgegriffen ist, aber leider fällt mir dazu einfach nichts ein. Ich löse das, indem ich vor Weihnachten immer ein paar selbstgemalte Karten bei meiner Nichte bestelle. So bekommen meine Weihnachtsgrüße etwas Persönliches, und der Text darf dafür standardmäßig sein.“

Heike Faller,
 „Zeit“-Redakteurin und Bestsellerautorin („Hundert“)

Illustrationen: Paula Feile malt (auch unterm Jahr) gern Karten nach Auftrag

Weihnachtskarten schreiben – selbermachen oder fertig kaufen?

Vergangenes Jahr haben wir überlegt, was für Weihnachtskarten wir unseren Kunden schreiben wollen. Auf jeden Fall sollten sie schön, hochwertig, stylisch sein – und „echte“ Karten, aus Papier.

Wieso uns das so wichtig war?

Weil ein durchschnittlicher Mensch im Büro laut Statistik jeden Tag 120 Emails schreibt – und bekommt.

Wollen wir in dieser Flut untergehen?

Zwischen zwei Meetings mit halbem Auge gelesen, schnell archiviert oder gleich gelöscht werden?

Wollen wir nicht.

Wir wollen Weihnachtskarten schreiben, über die wir uns selbst auch freuen würden: Wenn du den Briefkasten aufmachst, da eine schöne Karte drin liegt, du sie sofort umdrehst und wissen willst wer da schreibt – das ist doch ein schönes Gefühl, oder?

Im besten Fall findet jemand deine Karte sogar so gut, dass sie für eine Zeit lang an den Kühlschrank gehängt wird oder am Schreibtisch neben dem Rechner einen Platz bekommt.

Hier unsere drei Tipps, wenn du dieses Jahr auch mal wieder „echte“ Weihnachtskarten schreiben willst:

Canva geht immer – auch für Weihnachtskarten

Bei Canva findest du Vorlagen für jeden Geschmack (auch im kostenlosen Basic-Account). Entweder suchst du dir im Menüpunkt „Druckprodukte“ eine Karte aus, schreibst einen allgemeinen Weihnachtsgruß drauf und bestellst die Karten gedruckt nach Hause. Oder du bestellst einfache Weihnachtskarten ohne Text und schreibst sie dann selbst.

Oder du gestaltest selbst eine Weihnachtskarte: Unter Fotos kannst du aus dreitausend Tannenbäumen wählen, unter Illustrationen findest du auch Sterne und Rentiere, und für Girlanden und Glöckchen schaust du bei den grafischen Elementen.

Wenn du einen Pro-Account* hast, kannst du in den Ordner mit dem Titel „Markenunterlagen“ gehen und deine Markenfarben und -schriften sowie dein Logo reinladen – dann kannst du sämtliche Vorlagen von Canva genau an deine Corporate Identity anpassen.

Dann noch drei Klicks – und Canva liefert dir die gedruckten Karten ins Haus. (Auch mit Umschlag, wenn du willst.)

Eine Auswahl der Canva-Vorlagen – du kannst sie ganz nach deinen Wünschen anpassen.

Weihnachtskarten selber machen

Wenn du früh anfängst und handwerklich etwas begabt bist, kannst du deine Weihnachtskarten natürlich selbst gestalten.

Blanko-Klappkarten findest du in allen Farben und Formaten (mit passenden Umschlägen) in gutsortierten Schreibwarenläden. Da kannst du dann auch gleich die passenden Stifte, Sterne und Tapes zum Gestalten mitnehmen.

Wenn du noch keine eigene Idee für die Vorderseite hast, lass dich von Pinterest inspirieren. Es gibt da ganz viele tolle Vorschläge, die überhaupt nicht „komisch selbstgebastelt“ wirken, sondern eher nach Martha Stewart aussehen.

Und wie immer (ob beim Schreiben, Gestalten oder Dekorieren) gilt: Weniger ist mehr. Es sei denn, du bastelst die Weihnachtskarten mit Kindern – da darf es natürlich bunt und lustig sein.

Solche schönen Ideen findest du auf Pinterest. Wir haben dir auf einem Board unsere Lieblinge zusammengestellt.

Premium-Weihnachtskarten von Minted

Wir sind vergangenes Jahr bei Minted fündig geworden. Minted ist ein junges, kalifornisches  Unternehmen und bietet alles an, was sich bedrucken lässt. Die Plattform arbeitet mit Designern, Illustratoren und Fotografen zusammen und hat ein wirklich beeindruckendes Sortiment – und eine tolle Qualität.

Wir haben für unsere Weihnachtskarten eine Vorlage nach unseren Farb- und Schriftwünschen angepasst und bloß „Frohe Weihnachten“ drauf drucken lassen. Den eigentlichen Text haben wir individuell von Hand drauf geschrieben.

Besonders die Weihnachtskarten bei Minted sind der Knaller. Von wunderbar kitschig, über Vintage, modern, stylish gibt es so ziemlich jeden Stil. Du kannst dir ein Motiv aussuchen, die Texte und Farben anpassen, Veredelungen auswählen, Umschläge mit deinem Absender bedrucken lassen… und alles zu sehr okayen Preisen liefern lassen.

Das ist eine kleine Auswahl von Minted, wo wir im vergangenen Jahr unsere Weihnachtskarten bestellt haben

Und natürlich haben auch viele Buchhandlungen und Papierläden schöne Weihnachtskarten. Kleiner Tipp: Mattes, dickes Papier wirkt am hochwertigsten.

So machen es andere

„An eine Karte aus den vergangenen Jahren erinnere ich mich noch gut: Da habe ich ein Foto von Markus Wasmeier genommen, das ich auf der Zugspitze von ihm gemacht habe. Und dazu hab ich ganz schlicht Frohe Weihnachten geschrieben.“ 

Bernhard Huber, fotografiert Spitzenpolitiker, Konzernchefs, Schauspieler und die Berge

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Weihnachtskarten – So ist das Schreiben gleich viel einfacher

Beim Schreiben gilt im Zweifel der Grundsatz: Fasse dich kurz. Und an den kannst du dich auch halten, wenn du Weihnachtskarten schreibst. Niemand erwartet, dass du dir mühsam eine Geschichte abringst oder das gesamte vergangene Jahr erzählerisch zusammenfasst, bevor du zu deinen Grüßen kommst.

Selbst dann nicht, wenn ihr euch das ganze Jahr nicht gesehen habt.

Eine Weihnachtskarte hat ja genau einen Zweck: Sie soll der Empfängerin, dem Empfänger eine Freude machen.

Also stell dir vor, du bekommst eine hübsche Karte geschickt und drehst sie um (oder machst den Briefumschlag auf) – worüber würdest du dich dann freuen?

Eine freundliche Anrede. Ein paar persönliche Worte. Und gute Wünsche, die von Herzen kommen.

Mehr braucht es nicht.

Liebe Mia,

jetzt haben wir uns wieder nicht gesehen, obwohl wir es so fest geplant hatten – wie geht es dir? Und was machst du zu Weihnachten?

Ich bin über die Feiertage (zuhause/bei meinen Eltern/auf einer Insel) und freue mich (aufs Plätzchenessen mit meinen Liebsten/über die freie Zeit/auf die Zeit zwischen den Jahren). Und ich freue mich auch, wenn wir uns im neuen Jahr wiedersehen!

Ich wünsche dir und den deinen ein frohes Fest, friedliche Tage und einen guten Rutsch.

Herzliche Weihnachtsgrüße

Sandra

Ist vollkommen ausreichend.

Wenn du die Muße hast und dir was einfällt, ist natürlich auch ein Weihnachtsbrief schön. Du kannst dich ein gemeinsames Erlebnis beschreiben und sagen, was du daran so lustig oder gut fandest. Du kannst Danke sagen für etwas, wobei dir der- oder diejenige geholfen hat. Du kannst sagen, was du an ihr oder ihm gerne magst. Oder auf welche gemeinsame Unternehmung du dich freust.

Schreib einfach so, wie du es auch sagen würdest – bloß weil Weihnachten ist, brauchst du nicht in einen besonders festlichen oder pompösen Ton verfallen.

Deine Karte soll sich echt und natürlich anhören. (Lies dir den Text am besten selbst laut vor, bevor du ihn auf die Karte schreibst – er soll nach dir klingen, nicht nach einem Kalenderspruch. Meistens hört man beim lauten Lesen, ob es passt.)

Und wenn du bestimmten Menschen einfach Weihnachtskarten schreiben musst, obwohl dir partout nichts einfällt, mach es wie die Queen. Die schreibt „Mit besten Wünschen für Weihnachten und das neue Jahr“ auf ihre Karten – das ist allerseits angemessen.

Wem solltest du Weihnachtskarten schreiben?

Gute Frage – als erstes solltest du dir überlegen, wem du zu Weihnachten eigentlich eine Karte schreiben willst. Deinen Eltern, Geschwistern, wenn ihr euch über die Weihnachtszeit nicht seht? (Oder vielleicht gerade dann? Könnte ja nett sein.)

Deinen Freundinnen? Nur bestimmten Freundinnen? Dem Lieblingslehrer deiner Kinder? Und bekommt auch die nette Postbotin eine Weihnachtskarte von dir?

Das Gute ist: Es gibt ja keine Belohnung und keinen „Knigge“ dafür – du schreibst einfach, wem du magst.

Und wenn das deine Osteopathin ist, weil sie dir dieses Jahr die Schulter wieder eingerenkt hat, oder das Paar aus der Töpferwerkstatt, das so schöne Vasen macht, dann ist das perfekt. (Fest der LIEBE, denk dran.)

Wenn du selbstständig oder Unternehmer:in bist, wirst du vielleicht deinen Geschäftspartnern und Kunden schreiben wollen. Und die gute Nachricht ist: Auch das ist überhaupt keine Pflicht. Wenn es dir zu viel ist, lass es sein. Mühsam zusammengepfriemelte Karten mit Standardspruch und schiefem Adressaufkleber bringen niemandem was – die lösen auch beim Empfänger keine Freude aus.

Sieh’s mal so: Jeder Marketingmensch weiß, dass die bestehenden und bisherigen Kunden deine wichtigsten Kunden sind. Das sind nämlich die, die dich schon kennen, die schon bei dir gekauft haben, die wissen, wie du arbeitest, und die dich gut finden. Denen brauchst du nichts mehr erklären. Denen musst du dich nicht „verkaufen“.

Und diesen Menschen kannst du jetzt zu Weihnachten ganz einfach eine Freude machen.

Indem du eine schöne Karte auswählst, dir einen aufrichtig-netten Text überlegst, von Hand einen persönlichen Gruß dazuschreibst (oder mindestens von Hand unterschreibst) – und damit deine Wertschätzung zeigst.

Wenn wir sehen, wieviel Geld viele Selbstständige das ganze Jahr über für Facebook Ads und andere Anzeigen und „Reichweite“ ausgeben, dann wundern wir uns echt, dass die wenigsten sich an diesem einen guten Moment im Jahr so wenig Mühe geben und ihre Kunden mit einer lieblosen Standardkarte abspeisen. Weihnachten ist der Moment, wo du wirklich mal ein paar Euro für deine Kunden ausgeben kannst.

So machen es andere

Ich schreibe zu Weihnachten einige Dutzend Karten von Hand – und das lautet dann ungefähr so:
 
Lieber Herr Maier,
 
was war das für ein Jahr, das nun bald zu Ende geht! Während viele Betriebe mit Schließungen und Kurzarbeit gekämpft haben gab es für Sie mehr zu tun denn je. Ich freue mich, dass trotz des kraft – und zeitraubenden Tagesgeschäftes auch die ersten Schritte zur Beteiligung Ihrer Tochter am Unternehmen gemacht sind und ich Sie dabei unterstützen konnte. Für die kommenden Feiertage wünsche ich Ihnen von Herzen einige ruhige, besinnliche  und erholsame Stunden im Kreis Ihrer Familie und für das kommende Jahr alles Gute, Zufriedenheit, Gesundheit und weiterhin den verdienten unternehmerischen Erfolg!
 
Ihre Ellen Stellwagen

Ellen Stellwagen,
Rechtsanwältin und Steuerberaterin

Weihnachtskarten – mit religiösem Bezug?

Viele Menschen fragen sich, ob sie „Frohe Weihnachten“ wünschen sollen, weil es ja auch Menschen gibt, die Weihnachten nicht feiern und anderen Glaubens sind. Natürlich ist Weihnachten ein Fest des Glaubens – so wie Buddhisten die Geburt und Erleuchtung Buddhas als Vesakh-Fest feiern, oder wie Hinduisten das Lichterfest Divali und Juden etwa Jom Kippur und Chanukka feiern.
 
Weihnachten ist eines der wichtigsten Feste des Christentums und gehört zu unserer christlich-abendländischen Kultur, auch wenn es viele Menschen gibt, die es nicht feiern und sich nicht dafür interessieren. 
 
Und mal ehrlich: Wenn du nach Thailand fliegst und miterlebst, wie aufwändig und festlich das ganze Land das religiöse Lichterfest Loi Krathong feiert – freust du dich da nicht mit, auch wenn du anderen Glaubens bist? 
 
Und wie gesagt: Selbst Königin Elizabeth II. schreibt „Beste Wünsche zu Weihnachten“ auf ihre Weihnachtskarten – in einem Land, in dem etliche Millionen Muslime, Hindus, Sikhs, Juden, Buddhisten und mehr leben.
 
Dass sie Weihnachten selbst nicht feiern, hat übrigens die jüdischen Produzenten Gil Bachrach und Tuwiah Neustadt auch nicht abgehalten, ihren Mitarbeitern und Kunden Jahr für Jahr frohe Weihnachten zu wünschen. 
 
Kerstin erinnert sich mit Freude an die herrlichen Weihnachtskarten ihrer ersten Chefs – und hat Gil gefragt, wieso sie das gemacht haben:
"Sich mit anderen Menschen zu freuen und gemeinsam zu feiern sind die Höhepunkte in unserem irdischen Sein. Happy Chanuka, Merry X-Mas, Happy Holidays!“

Gil Bachrach, Bambi-Preisträger und Fernsehproduzent

Weihnachtskarten schreiben – mit Stil

Zwei Sachen, die nicht zusammenpassen: Weihnachtskarten und Kugelschreiber. (Kugelschreiber passt eigentlich sowieso bloß in Kneipen, um damit die Getränke auf dem Bierfilz anzuschreiben – in allen anderen Fällen bist du mit Bleistift, Tintenroller, Füller und selbst dem guten alten Fineliner von Stabilo besser bedient; Kugelschreiber macht aus der schönsten Schrift eine Sauklaue. Besonders beim Weihnachtskarten-Schreiben darfst du schon mal einen etwas besseren Stift zücken.)

Am schönsten ist es natürlich, wenn du deine Weihnachtskarten von Hand schreibst, aber, klar, wenn du ein paar hundert Stück verschickst, geht das nicht. Dann lässt du einfach schöne Karten produzieren (siehe Punkt 2) – und machst sie dadurch persönlicher, dass du von Hand unterschreibst.

Oder vielleicht reicht deine Zeit für eine Mischung aus beidem: Du lässt deine Karten mit einem schönen Text drucken und schreibst den Empfängern noch handschriftlich ein Sätzchen dazu?

Auch die Anschrift macht von Hand geschrieben mehr her als ein aufgeklebtes Etikett. Vielleicht hast du eine Freundin oder Kollegin mit einer schönen Schrift, die dir hilft?

Wir finden es wichtig, auch auf gutes Papier zu achten. Die Karte aus dem Zehnerpack vom Supermarkt kommt halt einfach nicht wertig daher. Und wenn du partout den Zehnerpack nehmen willst, weil du für aufwändigere Weihnachtskarten keinen Nerv hast – dann schreib sie zumindest mit einem gescheiten Stift. Und „veredele“ sie mit einer Weihnachtsbriefmarke (siehe nächster Punkt).

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Weihnachtskarten schreiben – mit besonderen Briefmarken

Besondere Briefmarken sind eine weitere Stellschraube, an der du drehen kannst: Wenn du Weihnachtskarten schreiben willst, aber nicht dazu kommst, dir was Besonderes und Individuelles auszudenken, dann schau, was du in der Buchhandlung oder im Schreibwarenladen findest – und pimp die Karten, indem du „schönes“ Porto aufklebst.

Die Post bringt zu Weihnachten jedes Jahr Sondermarken für Briefe und Karten raus. Die kosten einen kleinen Aufpreis, sind aber natürlich festlicher als der Feldhamster oder die Kornblume. (Für die Wenigschreiber unter uns: Derzeit kostet das Porto für eine Postkarte 60 Cent und einen Brief 80 Cent.)

Noch individueller wird es, wenn du eigene Briefmarken drucken lässt. Das geht super einfach und kostet für Karten ungefähr das Doppelte des Portowertes, also beispielsweise 1,20 Euro pro Marke (einschließlich Portowert), bei einer Bestellmenge von 40 Stück. Es wird günstiger, je mehr du bestellst.

Dafür kannst du vollkommen individuell gestalten, was auf den Briefmarken drauf sein soll – du gestaltest dafür einfach ein kleines Motiv mit deinem Schriftzug und deinen Markenfarben, lädst es online hoch und bezahlst. Ein paar Tage später sind die Marken bei dir im Briefkasten.

Wann Weihnachtskarten schreiben?

Die Adventszeit fängt dieses Jahr schon im November an, und wenn die Empfänger was von deinen Weihnachtskarten haben sollen… schreib sie frühzeitig. Schließlich wär es ja schade, wenn du dir soviel Mühe mit dem Kartenschreiben gibst und sie nach zwei Tagen im Altpapier landen.

Außerdem arbeiten viele Menschen nicht bis zum letzten Tag – vor allem, wenn du deine Weihnachtskarten auch an Büroanschriften schickst, solltest du drauf achten, dass sie spätestens Mitte Dezember ankommen.

Umgekehrt gilt: Wenn deine Weihnachtskarten etwas Besonderes sind und du sie früh verschickst, hast du gute Chancen, mit deinen guten Wünschen ein paar Wochen lang bei anderen Menschen auf Kommoden und Schreibtischen zu stehen – verbunden mit angenehmen Gefühlen, weil die Empfänger sich drüber freuen.

Halte dir am besten gleich mal ein, zwei Nachmittage im November im Kalender frei, an denen du dann deine Karten schreibst. Verschütt gegangene Adressen kannst du ja bei Gelegenheit schon mal zusammensuchen, ein Glitzerstift findet sich bis dahin auch noch ein… und dann mach es dir schön und genieß das Weihnachtskarten-Schreiben mit dem guten Gefühl, diesmal echt früh dran zu sein!

Und wenn es doch mal länger dauert… hilft Humor: Im Juni kam erst eine Weihnachtskarte an, die am 20. Dezember 2020 abgestempelt war. „Allerdings hättet ihr jetzt auch noch bis Dezember warten können“, schrieb die Absenderin auf Facebook in einem Beitrag an die Deutsche Post. „Das hätte mir eine Karte gespart.“

Weihnachtskarten schreiben – mit Liebe zur Natur

Wenn du Weihnachtskarten schreiben willst, ohne dass deinetwegen weitere Wälder abgeholzt werden müssen, findest du vielleicht in Schachteln und Schubladen was zum Wiederverwenden: Aus Briefkarten mit Umschlag, die du selbst mal zu Weihnachten geschickt bekommen hast, kannst du super „neue“ Weihnachtskarten machen.

Dafür machst du dir eine Schablone für einen Stern, eine Glocke oder ein Herz und schneidest das Motiv aus der Vorderseite der alten Briefkarte aus. (Natürlich nur, wenn die Karte innen nicht beidseitig beschriftet war…) Perfektes Upcycling!

Schöne Weihnachtskarten kannst du ganz einfach selbermachen – mit Material, das du ohnehin zu Hause rumliegen hast. Anregungen findest du auch bei Pinterest.

Die teuerste Weihnachtskarten der Welt gehört übrigens Jakki Brown – die Britin ersteigerte 2005 für damals umgerechnet rund 13.000 Euro eine Karte aus der Erstauflage von Sir Henry Cole, der die verkäuflichen Weihnachtskarten 1843 erfunden hat.

Weihnachtskarten schreiben – für alte Menschen, die alleine sind

Alte Menschen, die im Heim leben, in der Adventszeit mit Karten zu erfreuen – diese wunderschöne Aktion hat die Freiburger Imagetrainerin Dörthe Fiwek vor mehreren Jahren ins Leben gerufen. Auf die Idee war sie gekommen, als sie ihre Oma im Altenheim besuchte und sah, dass viele Senioren dort ganz alleine auf dem Gang herumsaßen. Eine Pflegerin bestätigte ihr, dass viele Heimbewohner niemanden haben, der sie besucht.

Inzwischen schicken Menschen aus aller Welt selbstgestaltete Weihnachtskarten an Dörthe Fiwek, und sie bringt sie auf eigene Kosten zu mehreren Einrichtungen für Senioren. Wenn du dieses Jahr mitmachen und Weihnachtskarten für Senioren schreiben willst, bekommst du genauere Infos hier auf Dörthe Fiweks Website. (Vergangenes Jahr haben ein paar junge Hamburger eine ähnliche Aktion gestartet, Post mit Herz. Und googel einfach mal „Weihnachtskarten für alte Menschen“, auch die Caritas bietet sowas in manchen Städten an.)

So machen es andere

Ich würde es zum Beispiel so schreiben:

„Das Sichere ist nicht sicher“ stellte mein Lieblingsdichter Brecht einmal fest. Wir alle haben in diesem Jahr zur Genüge erleben dürfen. Planbar war fast nichts und der Kalender für das kommende Jahr ist, wenn überhaupt, auch nur mit Bleistift gefüllt. Brecht ergänzte seinen Satz aber auch mit der Hoffnung: „So wie es ist, bleibt es nicht.“ Das ist doch die Hoffnung, die wir an Weihnachten haben. Frohe Weihnachten & alles Positive für Euch! 

Stefan Fehm, Unidozent und Marketingexperte

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