3 Tipps für die perfekten Businessfotos

Wie bereitest du das Shooting vor? Was ziehst du an? Und welche Motive brauchst du?

Bevor du losziehst und Fotos für deine Website machen lässt, schreib dir eine kleine Checkliste auf – schließlich kostet ein Shooting viel Geld, und du willst ja das Beste rausholen. Hier haben wir drei Tipps für deine Businessfotos, die es dir garantiert einfacher machen:

Tipp #1 – Dein Briefing

Die eine Sache, die du dir von Profis abschauen solltest, ist das Briefing. Niemand, der professionell mit Bildern zu tun hat, würde „einfach so“ in einen Fototermin latschen – und mal schauen, was am Ende rauskommt. 

Profis machen ein Briefing.

Weil das Zeit, Geld und Nervereien spart.

Dein Briefing hilft dem Fotografen, das Beste aus eurem Termin rauszuholen. Wofür brauchst du die Fotos? Wo sollen sie ausgespielt werden? Für deine Website etwa brauchst du die Bilder immer quer und hochkant, weil du eine Desktop-und eine Mobilvariante hast.

Wenn auf einem Bild später Schrift draufstehen soll, müsst ihr schon beim Fotografieren Platz für die Schrift lassen. Und das Bild ruhiger gestalten als andere.

Für eine Homepage ohne Unterseiten reichen vier oder fünf Motive. Für eine normale Website – mit Menüpunkten wie „Über mich“ und „Mit mir arbeiten“ – brauchst du etwa zwanzig Motive.

Das bedeutet, dass ihr beim Shooten variieren müsst: Ihr braucht verschiedene Blickwinkel, nach Möglichkeit verschiedene Räume, je nach Thema auch mehrere Menschen, mehr Accessoires, damit es nicht gleichförmig wird.

Am besten holst du dir Anregungen bei Getty. Leg dir ein Moodboard für das Shooting an und such Bilder raus, die zu deiner Positionierung und deinem Markenlook passen: Bist du eher modern-flippig, warm und weiblich – oder sachlich kühl? Wie ist dein Farbklima? Welches Umfeld brauchst du für die Bilder, was ziehst du an, welche Accessoires nimmst du mit?

Drei Arten von Bildern

Studio
Als „Studio“ bezeichnen wir Bilder, bei denen das Umfeld nicht zu erkennen ist – die also wirklich im Studio gemacht worden sind, oder vor einer Wand. Die Menschen auf den Bildern wirken modern, sympathisch… aber mehr als das erfährst du als Betrachter nicht.
„On Location“
Profis nennen es „on location“, wenn sie Menschen vor Ort, in ihrer Umgebung fotografieren. Als Betrachter siehst du, in welchem Umfeld die- oder derjenige arbeitet – hier kannst du zum Beispiel schon erahnen, dass die Frau links im Büro arbeitet und die Frau rechts irgendwas mit Design und Farben zu tun hat.
Outdoor
Draußen zu fotografieren ist sinnvoll, wenn du bei deiner Arbeit viel unterwegs bist oder du hauptsächlich draußen arbeitest. 

Such für dein Moodboard auch Porträts raus, die du gut findest. Mal mit mehr und mit weniger Abstand, mal hoch, mal quer – so hat der Gestalter später alle Möglichkeiten. Außerdem wirkt es schnell narzistisch, wenn sich das zimmergleiche Porträt auf deiner Website wiederholt und beim Durchscrollen nichts „Neues“ dazukommt.

Was du von Homestories und Magazinfotografie für deine Personal Brand lernen kannst: Der Betrachter will wissen, wie es „bei dir“ aussieht – wie du bei der Arbeit aussiehst, welche Geräte du benutzt, wie du mit Kunden interagierst. Bevor man jemanden kontaktiert, will man diesem Menschen vertrauen – gib deinem Kunden also die Chance, dich schon mal über die Fotos „kennenzulernen“.

Tipp #2 – Die Location

Sobald dein Briefing steht, weißt du auch, nach welcher Art von Location du suchst. In einem Business-Kontext ist es meistens sinnvoll, drinnen zu fotografieren – außer du bist Förster, Lauftrainerin oder Ähnliches.

Deine Fotos sollen dem Betrachter ja vermitteln, wie du arbeitest. Wie du aussiehst, wenn du arbeitest. In welchem Umfeld du arbeitest.

Deine Kunden wollen sehen, was sie erwartet.

Deshalb macht es Sinn, dass du dich in einer Büro- oder Praxis- oder Unternehmensatmosphäre zeigst. Es brauchen nicht deine eigenen Räume sein, wenn du sie nicht toll genug findest – dir fallen bestimmt Räumlichkeiten ein, die zu dir und deinem Business passen und die du für einen Tag „ausleihen“ darfst.

Wir haben uns die Räume für unser Shooting übrigens auch „ausgeliehen“, damit wir genau die Motive fotografieren konnten, die uns wichtig waren. Wir waren in einem 250 Quadratmeter großen Coworking Space – und haben es dreimal umgeräumt, bis alles gepasst hat.

Am Besten besichtigst du die Location vorab mit der Fotografin oder dem Fotografen. Die muss schauen, wie das Licht dort ist und ob sie genug Platz hat, ihr ganzes Equipment aufzubauen.

Das Wichtigste bei deinem Fototermin ist, dass viel Platz ist. Wenn es eng ist, sieht man das den Bildern an. Du brauchst Raum, weil ihr verschiedene Perspektiven braucht (sonst sieht alles nach Passfoto aus) und weil der Fotograf auch Abstand zu dir braucht. Profis fotografieren anders als wir mit unseren Smartphones – die Fotografin steht nicht einen Meter vor dir.

Mein Tipp

Lage, Lage, Lage, das gilt auch beim Fotografieren. Ich habe als Kreativdirektorin hunderte Shootings begleitet, und ich verspreche dir: Die Location ist mega wichtig, damit gute Bilder entstehen. Oft sehen Büroräume „in echt“ toll aus, aber beim Fotografieren merkt man, dass… es viel zu unruhig ist. Das Schlimmste ist, wenn man in eine Location kommt und alles vollgestellt ist. Du brauchst unterschiedliche Perspektiven – und auch „ruhige“ Wände.

Tipp #3 – Dein Look

Okay, das ist jetzt einfach: Zwei, drei Outfits zum Wechseln – wenn du 15 oder 20 Fotos auf deiner Website hast, willst du nicht auf allen das Gleiche anhaben. Nichts Kariertes, das kommt vor der Kamera nicht gut. Keine Muster. Keine kreischenden Farben. Gut ist ein Bügeleisen, weil auf professionellen Bildern jede kleine Falte schlimm aussieht.

Leiste dir für ein paar Stunden einen Hair- und MakeUp-Artist. Erstens siehst du auf den Bildern einfach besser aus, selbst wenn du einen natürlichen Look haben willst, zweitens fällt dem Profi beim Fotografieren auch auf, ob deine Bluse Falten wirft oder deine Kette schief hängt. Lohnt sich immer, versprochen.

Blick freundlich in die Kamera. Der Betrachter möchte angesehen werden. Think Editorial – auf einem Magazincover schaut dich immer jemand an. Und dann blicke bei ein paar Motiven doch mal woanders hin, ständig angeschaut werden ist nämlich auch nicht gut, das wird zu intensiv.

Zwischen diesen Bildern liegt ein Tag. Das Geld für die Visagistin ist gut investiert, oder?

Alrighty. Damit bist du jetzt schon mal gut vorbereitet. Und, hey – glaub uns: Kein Foto auf diesem Planeten, das gut aussieht, ist nicht akribisch geplant und vorbereitet und gestylt worden!

Jetzt freu dich drauf, hab viel Spaß dabei, mach zwischendurch ein paar Grimassen, wenn dir das Gesicht vom vielen Lächeln „stehenbleibt“ – und vertrau drauf, dass deine Fotografin das Beste rausholt aus dir!

Zeig, was du kannst!

Deine 

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