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5 verschiedene Motive als Collage der Businessfotos von Jutta Grebing

Diese 5 Motive brauchst du für deine Businessfotos

Auf deiner Website wollen die Besucher dich schon mal „kennenlernen“. Hier zeigen wir dir, mit welchen Bildern dir das ganz einfach gelingt.

Inhalt

Dein Starporträt

Das eine Bild, das du auf jeden Fall für deine Website brauchst, ist der „Head Shot“ – das klassische Porträt. Wobei Porträt in diesem Fall weit gefasst ist: Du darfst ruhig zu drei Vierteln drauf sein, also der ganze Oberkörper, bis zum Oberschenkel. 

Mit Blick in die Kamera, weil du so eine Verbindung zum Betrachter herstellst. Stell dir vor, du gehst in ein Geschäft und die Chefin sagt Hallo, schaut dabei aber weg – wäre seltsam, oder? 

Man will zur Begrüßung angeschaut werden.

Dein Porträt ist das Bild, das auf deiner Website oben steht, und das du so ziemlich überall als Profilbild nehmen kannst. Es ist das Bild, mit dem du sichtbar bist, dich zeigst – dein „Markenzeichen“.

Auf diesem Bild willst du so rüberkommen, wie du im besten Fall bist. Und es hilft, dabei nicht eitel zu sein: Sieh es eher so, dass du dich in deiner Rolle – als Anwältin, Trainerin, Ärztin, Beraterin oder Ähnliches – zeigst. 

Der Trick ist, innerhalb des Erwartbaren zu bleiben (ein Arzt würde sich zum Beispiel aus nicht im Kapuzenpulli fotografieren lassen) und dazu etwas Eigenes, etwas Frisches und „Neues“ zu kombinieren.

Wenn wir früher für die Agentur präsentiert haben, haben wir uns auch nicht im Kostüm hingestellt (denn das haben die Kunden ja selbst bei sich im Unternehmen). 

Sondern wir haben uns so angezogen, wie man es von „Kreativen“ erwarten würde. Wir haben unsere Rollen ausgefüllt, mit unserem eigenen, individuellen Touch.

70 Prozent den Erwartungen entsprechen, die ein Betrachter an deinen Beruf hat, 30 Prozent deine Persönlichkeit ausdrücken – das ist ungefähr ein gutes Mischverhältnis.

Man kann aus einem Menschen bildlich so ziemlich alles machen. Die Frage ist: Wie willst du rüberkommen? Wie sollen deine Betrachter dich sehen?

2 verschiedene Businessbilder von Jutta Grebing

Bei Jutta haben wir beim Shooting für den Head Shot auch erstmal verschiedene Klamotten probiert: Professionell-lässig mit weißer Bluse und Brille in der Hand, jugendlich-frisch mit Jeansjacke – wie es dann tatsächlich besser wirkt, sieht man wirklich erst auf dem Bild.

Allein, dass wir draußen fotografiert haben, macht einen riesigen Unterschied. Bei Jutta ist es sinnvoll, weil sie ihre Events in einer wunderschönen alten Mühle macht und sich dort im Sommer alles draußen abspielt, im Garten und auf der Veranda.

Woman At Work

Das zweite Motiv, das du von dir brauchst, ist ein Bild, auf dem man sieht, was du tust. Auch bekannt als men at work.

Das Grundmotiv ist deine typische Arbeitssituation. Als Beraterin stehst du vielleicht gerade vor einer kleinen Gruppe am Flipchart, als Floristin bindest du einen Strauß Blumen, als Anwältin sitzt du mit einem Mandanten in der Kanzlei und besprichst etwas.

Jemanden alleine am Computer zu sehen ist ein bisschen öde – selbst wenn du wirklich nur am Schreibtisch (und per Zoom) arbeitest, wäre es für die Businessfotos besser, eine Situation mit einem Kunden zu zeigen.

Und auch als Ärztin beispielsweise reicht es nicht, wenn du dich hinstellst und dir ein Stethoskop um den Hals hängst. Man will da schon wirklich eine Situation sehen, in dem Fall etwa ein Patientengespräch im Behandlungszimmer.

Natürlich braucht es für die Fotos keine echte Kundin, kein echter Kunde sein. Du brauchst für das Motiv einen Prototypen – jemand, der oder die aussieht wie deine Zielgruppe.

Ein typisches Businessfoto: Jutta Grebing, Wirtschaftspsychologin, im Gespräch mit zwei Kund:innen

Wir suchen für unsere Shootings auch immer ein paar „Statisten“, die optisch in die Zielgruppe passen, und inszenieren so die Arbeitssituation

Tipp:

Ich mache es meistens so, dass ich bei Getty vorab zwei, drei passende „Kopiervorlagen“ suche, die das zeigen, was wir rüberbringen wollen – und die fotografieren wir dann nach. Getty Images ist die größte Bilddatenbank der Welt und hat die besten Bilder für den professionellen Bereich. Du kannst auch als Laie kostenlos drin stöbern und dir Anregungen für dein Shooting holen.

Bei den „Statisten“ für deine Businessfotos ist es wichtig, dass du auf die Aussage achtest: Wenn du selbst eine Frau bist und sowohl Männer als auch Frauen ansprechen willst, ist es wichtig, einen Mann als Kunden mit aufs Bild zu nehmen. 

Alles im Bild hat eine Bedeutung, und wenn man auf deiner Website nur Frauen sieht, fühlt man sich als Mann instinktiv nicht angesprochen.

Genau so ist es, wenn deine Zielgruppe Menschen im Alter zwischen 20 und 60 sind und du bloß junge Leute zeigst – dann fühlt der ältere Teil der Zielgruppe sich ausgeschlossen.

Wenn du mit Gruppen arbeitest, achte drauf, dass auch mal zwei oder drei Menschen im Bild zu sehen sind.

Und noch ein wichtiger Punkt für die „Kunden“, die auf deinen Bildern zu sehen sind: Wenn du selbst eher klein bist, such dir keine Statisten, die zwei Meter groß sind – und umgekehrt. Solche Größenunterschiede funktionieren auf Bildern nicht. 

Tatsächlich kann man für die Bilder sagen: Je durchschnittlicher und klischeehafter jemand in deine Zielgruppe passt, umso besser.

Ein typisches Businessfoto:Jutta Grebing mit zwei Kund:innen in einer Beratungssituation

Die automatische Bilderkennung in unserem Kopf funktioniert in „Schubladen“. Das heißt, du musst bis zu einem gewissen Grad das Klischee erfüllen – sonst erkennt man’s nicht. Sonst kann das Gehirn nichts zuordnen.

Das Wichtigste ist, dass man auf den Bildern schon gleich sieht, dass du für Menschen und mit Menschen arbeitest. 

Deine Bilder dienen dazu, dass Betrachter sich vorstellen können, wie es ist, mit dir zu arbeiten. Die Betrachterin, der Betrachter will sich selbst in diesen Bildern sehen können. 

Ob du dabei gestikulierst oder sprichst oder gemeinsam mit einem Kunden über einer Excel-Tabelle brütest, ist im Grunde egal. 

Man will einfach sehen: Aha, die Frau sieht seriös aus, sie ist wohlwollend, sie hilft mir. Da fühle ich mich gesehen und verstanden und sicher, wenn ich mich da reindenke, in diese Situation.

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Der Schulter-Shot

Wir nennen es auch „das Komplizenbild“. Das Magische an diesem Motiv ist nämlich, dass du dem Betrachter in die Augen schaust, während du „im Gespräch“ mit jemandem bist. 

Jutta Grebing guckt über die Schulter einer Kundin in die Kamera – eins unserer liebsten Businessfotos

Dadurch fühlt man sich als Betrachter gesehen und „gemeint“ – und mit deiner Aufmerksamkeit beschenkt.

Der Schulter-Shot ist ein absolutes Must Have für deine Website. Du hast damit ein weiteres Porträt von dir, aber mit einer erweiterten Aussage.

Du bist bei diesem Motiv die Hauptperson. Dein „Kunde“, der zweite Mensch, ist nur angedeutet, man sieht ihn nur angedeutet von hinten oder von der Seite.

Deshalb kann ich mich als Betrachter:in super in diese Beratungssituation reindenken: Ich habe dabei ja die Perspektive des Kunden, der dir gegenübersteht. Ich bin gewissermaßen der Kunde. 

Und du schenkst mir, und nur mir, in diesem Moment deine Aufmerksamkeit, nimmst eine Verbindung mit mir auf.

Tipp:

Wenn deine Website mehrere Unterseiten hat – wie das klassische „Über mich“ und „Mit mir arbeiten“ – brauchst du mindestens fünf, sechs unterschiedliche Motive. Wahrscheinlich sogar mehr. 

Und mit unterschiedlich meinen wir: Bilder, die eine unterschiedliche Aussage haben. 

Das ist der Unterschied zu normalen Businessfotos: Da stehst du an die Wand gelehnt und schaust mal in die Kamera und mal nicht, mal bist du näher drauf und mal weiter weg – aber der Betrachter, die Betrachterin sieht nicht mehr. Es wird nicht anders. Es ist einfach nur ein Duplikat… und darum wirkt es langweilig. 

Nah dran – das Stillleben

Das klassische Still brauchst du, damit deine Website nicht zu „kopflastig“ wird – wenn man ständig ein Gesicht sieht, wird es mit der Zeit etwas penetrant.

Mit Stillleben meinen wir: Ein paar Arbeitsutensilien von dir, deine Brille, ein schöner Stift. Bei einer Anwältin haben wir zum Beispiel eine tolle Vase mit Blumen auf ihrem Designerregal als Still fotografiert.

Das Stillleben ist ein bisschen wie eine neutrale Beilage auf dem Teller – gehört dazu, ist nicht aufregend, rundet das Gericht ab. 

Du kannst solche Bilder auf deiner Kontaktseite einsetzen, für umfangreichere Unterseiten deiner Website oder auch mal in einer Keynote als Zwischenchart einbauen.

Stills sind sehr dankbar, weil sie Ruhe reinbringen und für Atmosphäre sorgen. 

Stills haben an sich keine wahnsinnig aufregende Bildaussage, bringen aber nochmal was Eigenes von dir rein – jenseits der typischen Instagram-Bilder à la „Schreibtisch von oben mit Kaffeetasse“.

Das ist auch ein wichtiges Businessfoto: Du siehst einen Tisch auf dem eine Brille, ein Kugelschreiber und ein paar Postits liegen.

Ein Still ist super easy – du gehst dafür nicht an den Menschen, sondern an Arbeitsmaterialien oder Accessoires ganz nah ran. In der Mischung ist es super wohltuend, wenn man als Betrachter:in nicht auf jedem Bild von jemandem anschaut wird.

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Und dann weit weg

Das fünfte Motiv ist das Gegenteil des Stilllebens: Jetzt brauchen wir Raum. Wir wollen ein Motiv, in dem man mehr Umfeld, mehr von der Räumlichkeit sieht.

Die Kundin soll sich vorstellen können, in welcher Umgebung sie wäre, wenn sie mit dir arbeitet. Man will als Betrachter:in die Atmosphäre schnuppern, die bei dir herrscht.

Das Prinzip kennst du vom Film: Auch in Filmen wird immer wieder „geschnitten“, ändert sich die Perspektive. Mal bist du nah dran, mal ist das Geschehen weit weg. 

Immer die gleiche Einstellung wäre stinklangweilig. Auch gute Werbung arbeitet mit Schnitten. Mit wechselnden Perspektiven und Einstellungen.

Wenn es deine eigenen Räumlichkeiten nicht hergeben und inhaltlich Sinn macht, kannst du dafür auch rausgehen.

Diese Businessbild brauchst du unbedingt: Jutta Grebing steht in einer blauen Jeansjacke lächelnd draußen im Grünen.

Jutta haben wir ausgiebig draußen fotografiert, weil sie ihre Seminare und Workshops meist in der Mühle veranstaltet, die du oben schon gesehen hast. Von den Tagungsräumen kommt man über eine Veranda in einen riesigen Garten – perfekt, um „rauszuzoomen“ und Jutta in einem größeren Umfeld zu zeigen.

Fürs Auge ist es extrem wohltuend, mindestens auf einem Motiv auch mal mehr „Raum“ zu sehen. Das kann ein ganz unspektakuläres Motiv sein, bei dem du zum Beispiel auf einem Stuhl sitzt oder an einem Tresen stehst – wichtig ist, dass der Betrachter weiter weg ist und etwas mehr Umgebung sieht.

Mit deiner Website hast du ein super Vehikel, damit Menschen dich schon mal ein bisschen kennenlernen können, einen Eindruck von dir bekommen: Wie ist die? Wie sieht die aus, was macht sie – ist sie freundlich? Nahbar? Zugänglich?

Genau das willst du vermitteln. Du willst auf Augenhöhe sein, offen und vertrauenswürdig rüberkommen. Und Menschen das Gefühl geben, dass sie bei dir richtig sind.

Deshalb brauchst du eine gute Mischung an Motiven – und mit diesen fünf Motiven hast du fürs Erste auf jeden Fall schon mal ausreichend Atmosphäre und Varianz.

Das sind nochmal zusammengefasst die fünf Motive, die du brauchst:
  1. ein Porträt, auf dem du gut zu sehen bist und nichts
    ablenkt von dir – du bist der Star. 
  2. ein Bild mit einer Arbeitssituation: Wie ist es, wie sieht es aus, mit dir zu arbeiten?
  3. einen Schulter-Shot, auf dem du mit einem „Kunden“ zu sehen bist und den Betrachter anblickst
  4. ein Stillleben
  5. ein Bild mit mehr Raum

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