Diese Buzzwords bekommst du bei uns garantiert nicht

Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen in der Agentur war Bullshit Bingo.

Buyer Persona, Conversion, Customer Centricity, KPI

Manchmal hatten wir im Meeting vor lauter Bullshit schon nach einem Satz den Faden verloren.

Während die Kollegen und der Kunde sich begeistert weitere Bälle zuwarfen.

Emotional Benefit, Reason Why, ROI, USP

Geht leider nicht. Nicht mit uns.

Wir reden lieber drüber, was das Besondere an deinem Angebot ist. Und nicht, wie du deinen USP definierst.

Wir wollen wissen, wofür du dich so sehr begeisterst, dass du dich die nächsten zwei, drei, vier Jahre damit beschäftigen magst. Und nicht, was dein Reason Why sein könnte.

Hier sind ein paar der schlimmsten Worthülsen, die du bei uns bestimmt nicht bekommst:

Buyer Persona

Denken sich Marketingabteilungen aus, weil sie ihre Kunden nicht wirklich kennen. Wenn die Marktforschung ergeben hat, dass „Frauen zwischen 30 und 40 mit mittlerem Einkommen in Kleinstädten“ die passende Zielgruppe für ein Produkt sind, zoomen die Marketingexperten in diese Gruppe hinein und malen das Bild von einer bestimmten Kundin innerhalb dieser Zielgruppe, die Buyer Persona, um das Angebot dann auf diese Frau zuzuschneiden.

Problem? Die Persona ist ja leider ausgedacht.

Deshalb hängen bei uns keine erfundenen Buyer Personas an der Wand. Sondern Fotos von Nicole, Christa, Antonella… Fotos von den Frauen, mit denen wir tatsächlich arbeiten. Ihnen wollen wir mit unserer Expertise weiterhelfen. Sie haben wir vor Augen, wenn wir über unsere Angebote nachdenken. Probier mal aus – Fotos von deinen echten Kunden über’m Schreibtisch können mega hilfreich sein, wenn du deine Website überarbeitest, an deinem Angebot feilst oder einen Newsletter schreibst.

Content Marketing

Haben Lukas Kircher und Rainer Burkhardt in Deutschland groß gemacht, unsere früheren Chefs. Ist eine Marketingstrategie, die auf Inhalte setzt. Statt das Produkt mit einem Preisschild zu zeigen und drüber zu schreiben „Kauf’s!“, verkauft Content Marketing über informative, lustige oder unterhaltsame Inhalte – wie Saturn mit dem Magazin „Turn On“ (übrigens auch eine Erfindung von KircherBurkhardt) und ASOS, bei denen Magazin und Shop nahtlos ineinander übergehen.

Als Pionier des Content Marketing gilt der französische Reifenhersteller Michelin. Die Brüder André und Édouard Michelin haben vor mehr als hundert Jahren überlegt, wie sie ihr Geschäft ankurbeln könnten. Statt Reifenwerbung zu drucken hatten sie die geniale Idee, ein Buch zu schreiben, voll mit nützlichen Infos: Wie man Reifen wechselt, wo man sein Auto auftanken kann – und wo man sich unterwegs stärken kann. So entstand der „Guide Rouge de Michelin“, der Feinschmeckerführer. Und Michelin wurde weltberühmt.

Weil inzwischen jede Bäckerei auf Content Marketing macht und das Internet täglich mit neuem Content geflutet wird, ist es schwierig geworden, mit Inhalten aufzufallen – selbst mit guten Inhalten. Und, du ahnst es schon… ohne eine klare Positionierung brauchst du gar nicht erst anfangen. Bei mehr als 16 Millionen Websites allein in Deutschland ist unsere Empfehlung klar: Leg dir ein scharfes Profil, eine klare Message und einen professionellen Look zu, bevor du dich ins Getümmel stürzst.

"Wir sprechen lieber von Dingen, unter denen du dir was vorstellen kannst – wie zufriedene Kunden, die dich gern weiterempfehlen."

Customer Centricity

Bedeutet, dass der Kunde im Mittelpunkt steht. Und ist schon lange bekannt als: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Wir nennen es „deine Kunden verstehen“. Wir wollen herausfinden, was sie brauchen – und vor allem, was sie wollen. Womit kannst du ihnen helfen? Welches Verlangen haben sie? Und wofür sind sie wirklich bereit, Geld auszugeben? Das ist das Wichtigste, wenn deine Arbeit kein Hobby sein soll.

Return On Investment (ROI)

Heisst, dass hinten mehr rauskommen soll, als man vorne reingesteckt hat. Wenn du etwa Geld in ein Personal Brand Shooting investierst, tust du das, damit du auf deiner Website professionell und sympathisch rüberkommst, genau die passenden Kunden anziehst und vielleicht auch deine Preise erhöhen kannst. Sprich: damit du deinen Umsatz erhöhst.

Wenn deine Kunden in ein Coaching bei dir investieren, dich für einen Workshop buchen oder dir ein Mandat anvertrauen, wollen sie auch etwas rausbekommen. Als Faustregel gilt, dass binnen eines Jahres etwa das Zehnfache der Investition drin sein sollte.

Wenn ein Workshop für wertschätzendes Arbeitsklima bei dir also 3.000 Euro kostet, sollte dein Kunde übers Jahr einen Wert von 30.000 Euro dafür reinholen – etwa, weil sich weniger Mitarbeitende krank melden, die Mitarbeitenden wieder lieber zur Arbeit gehen, alle wieder motivierter sind und das Team bessere Leistungen erbringt.

Unsere Erfahrung ist: Dass eine gute Positionierung den meisten noch viel mehr als Aufträge bringt. Nämlich einen riesigen Schub an Selbstvertrauen (weil du endlich zeigst, was du kannst, was du willst, wofür du stehst – und wofür nicht). Neue Begeisterung für das, was du tust (weil du alle möglichen tollen Rückmeldungen bekommst und siehst, dass Menschen sich dafür interessieren). Und massenhaft Ideen (weil dir jetzt klar ist, was dein Thema ist, worüber du reden, schreiben, quatschen willst).

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Unique Selling Proposition (USP)

Das sogenannte Alleinstellungsmerkmal. Also: Was spricht ausgerechnet für dich, wenn der Kunde zwischen mehreren Anbietern wählen kann? Womit hebst du dich von ähnlichen Anbietern ab? Klassische „Alleinstellungsmerkmale” sind: Es geht besonders schnell, ist besonders günstig oder besonders teuer. Es gibt nur eine bestimmte Menge davon. Es gibt eine ganz kleine Auswahl (wie beim Matratzenhersteller Casper). Eine große Auswahl. Eine Auswahl, die man individuell zusammenstellen kann (wie MyMüsli). Das Angebot ist besonders umweltfreundlich/sozialverträglich/fair/vegan oder Ähnliches. Auch ein besonders langes Rückgaberecht (wie bei IKEA) oder herausragender Service können ein USP sein.

Wir wollen lieber herausfinden, was dich und dein Angebot wirklich besonders macht. Wie aus deiner persönlichen Story, deinem Können und Wissen, deinen Erfahrungen und deiner Energie eine ganz eigene, individuelle Superpower wird – und wie du das perfekt rüberbringst.

Zeig, was du kannst

Wenn wir dir mit deiner Positionierung weiterhelfen können, schreib uns.

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